: Rudolf Langthaler, Michael Hofer
: Existenzphilosophie Anspruch und Kritik einer Denkform
: new academic press
: 9783700321507
: 1
: CHF 15.00
:
: 20. und 21. Jahrhundert
: German
: 169
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
In der zeitgenössischen Philosophie stellt die Existenzphilosophie ein vergleichsweise vernachlässigtes Themenfeld dar;eher sind es Fragen des"Glücks" und der"Lebenskunst", die gegenwärtig im Vordergrund stehen. Zweifellos sind auch diese Themen von hoher""existentiell r"" Bedeutung, jedoch kommt darin nur selten die menschliche"Existenz&quo ; in einer grundsätzlichen Hinsicht zur Sprache: Was heißt es zu existieren, wodurch lässt sich diese - besondere - Seinsweise des Menschen näherhin kennzeichnen? Einige Grundthemen der klassischen existenzphilosophischen Positionen - Kierkegaard, Heidegger, Camus - werden in diesem Band vergegenwärtigt. Ebenso ist jedoch an seltener gewürdigte bzw. weniger bekannte Positionen zu erinnern: Das"Existenz"-Denke Franz Rosenzweigs und Heinrich Barths ist diesbezüglich wohl von besonderem Interesse.
Inhalt5
Vorwort7
Existenzialismus? Kritik und Restitution9
I. L’existence précède l’essence. Vom Scheitern totaler Freiheit in Sartres atheistischem Existenzialismus10
II. Dasein – Eksistenz. Ist der Mensch Hirte des Seins? Zur Aufgabe zukünftigen Denkens auf Heideggers Weg ins Weglose15
III. Der Einzelne – das Interesse – die Verzweiflung. Kierkegaards Rückgang auf den existierenden Geist19
IV. Ecsistentialität. Postnihilistische Restituierung der Seins- und Gottesfrage25
Rosenzweigs neues, existentielles Denken30
I. Vorbemerkungen30
II. Franz Rosenzweig32
III. Der Stern der Erlösung35
IV. Eine abschließende Frage42
Was nicht existiert. Heideggers existenziale Analytik und das Sein der nicht-menschlichen onta47
I. Vorbemerkung47
II. Phainomena als pragmata: Das Zeug50
III. Bruch und Eingedenken54
IV. Der Dass-Gehalt oder die Potenz der onta59
Heinrich Barth: Existenzphilosophie als Zentrum einer umfassenden philosophischen Systematik65
I. Ausweitung der philosophiegeschichtlichen66
II. Ausweitung des systematischen Kontextes der Existenzfrage69
III. Barths Bestimmung der Existenz73
IV. Schlussbemerkungen – Transzendenz und Wirklichkeit82
Absurdes Dasein. Albert Camus auf der Spur von Kierkegaard und Nietzsche84
Revolte und Dialog. Albert Camus und die Diskursethik99
I. Hinführung99
II. Eine notwendige Vorklärung: Albert Camus und die „Philosophie“100
III. Tugend aus Laune? Das Absurde und das offene Problem der Moral104
IV. Begründung der Moral aus dem Geist der Revolte106
V. Zur Begründungsreflexion der Diskursethik110
VI. Die „Moral der Revolte“ und die Diskursethik112
Der Nihilismus der Vernunft. Zur Auseinandersetzung zwischen Jacobi und Fichte121
I.121
II.124
III.128
IV.130
V.133
Was ist universitäre Bildung?1 Kritische Betrachtungen angesichts ihrer ökonomischen Vereinnahmung135
I. Ökonomisierung der Universität135
II. Das Gemeine, was uns alle bändigt136
III. Die Idee der Universität als Maßstab138
IV. Das Humanitätsargument für die Universität139
V. Universitäre Lehre und die Idee der Universität141
VI. Bachelor/Master-Struktur als Bildung?146
Hinweise zu den Autorinnen und Autoren168