: Elisabeth Prinz
: Im Körper des Souveräns Politische Krankheitsmetaphern bei Arthur Koestler
: new academic press
: 9783700320050
: 1
: CHF 15.00
:
: "Deutsche Sprachwissenschaft; Deutschsprachige Literaturwissen- schaft"
: German
: 172
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Diese Arbeit beschäftigt sich mit Arthur Koestler als Intellektuellem vor und während des Kalten Krieges: seinen politischen Eingriffen und literarischen (Schnitt-)Techniken, mit denen er gegen den Totalitarismus als metaphorisierte Krankheit des politischen Körpers operiert.Arthur Koestler hat vor allem mit seinen politischen Romanen von 1940 bis 1955 in Europa für Furore gesorgt. Die Analyse nimmt diese Erfolgsgeschichte eines Grenzgängers entlang von Arzt- und Patientenzuschreibungen in den Blick und legt die antidemokratische Bildtradition der verwendeten Krankheitsmetaphern frei. Erst durch diese Kontextualisierung ist es möglich, sich dem spezifischen Schreibverfahren des Autors anzunähern und ein Spannungsfeld aus literarischen Texten, intertextueller Diskurstradition und zeitgenössischer Rezeption aufzubauen.
VORWORT7
I. Einleitung11
II. Engagement im Kalten Krieg23
Schriftsteller als Ärzte25
Koestler als Arzt und Patient39
Krankheitsmetapher als dialogische Form?41
III. Vom Patienten zum Arzt61
Anamnese der Renegaten62
Koestler als Stratege und Netzwerker77
Rezeption als Diagnostik80
IV. Politische Krankheitsmetaphern96
Geschichte der Krankheitsmetapher96
Revolutionäre Ärzte: Mussolini, Hitler, Stalin107
V. Literarische Operationen135
Körperliche Einheit der Vielheit135
Dialektische Bilder143
Koestlers Schnitte158
Literaturverzeichnis160
Kommentare zu den Abbildungen168