: Rudolf Langthaler, Michael Hofer
: Monade und System
: new academic press
: 9783700321538
: 1
: CHF 15.00
:
: Allgemeines, Lexika
: German
: 278
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Das seit den Eleaten zentrale philosophische Thema 'Einheit und Vielheit' hat in der neuzeitlichen Philosophie unter dem Titel"Monade und System2 eine besondere und auch wirkmächtige Ausprägung gefunden. Die in diesem Band versammelten Beiträge, die auf ein Wiener Symposium zurückgehen, erörtern in unterschiedlichen Zugängen die Aktualität und Tragfähigkeit traditioneller Konzeptionen bzw. Fragestellungen für gegenwärtige Bemühungen um ein 'System der Philosophie'.
Inhalt5
Vorwort7
Physikalismus und Ontologie physikalischer Objekte9
I. Die Methode der Physik und ihre ontologischen Implikationen9
II. Das psycho-physische Problem14
III. Ontologie physikalischer Objekte und Monadologie816
IV. Anmerkung zu Wolfgang Cramer20
Gott und Freiheit in der Monadologie von Leibniz23
Die Idee einer rationalistischen Religionsphilosophie und ihre Herausforderungen133
I.41
II.45
III.49
IV.53
Monade und System oder Perspektivismus versus System?59
Welterkenntnis aus dem Prinzip endlicher Subjektivität71
Eine Programmskizze zur Erkenntnistheorie71
I. Kantische und relativistische Lehre von Raum und Zeit72
II. Die Bedeutung von Wahrnehmung und Konstruktion für die Welterkenntnis79
III. Das reine Subjekt in Logik und Erkenntnistheorie84
Monade und System bei Schelling und Hönigswald91
I. Schellings gegenläufige Parallelität von Transzendental- und Naturphilosophie91
II. Hönigswalds Korrelation von Erkenntnis und Monas95
III. Vom Primat der Monadologie als „letzter Philosophie“101
Anerkennen, Anerkanntwerden, Anerkanntseyn. Das „reine Selbst“ als „Willen“ und „Trieb“:„der Grund“ im „Kampf auf Leben und Tod“ –ohne Herr und Knecht105
Summary105
Anerkennen als Teil und Stufe der Bewegung des Begriffs110
„Anerkanntseyn ohne Gegensatz des Willens“: die Liebe112
Das Anerkennen, das Anerkanntwerden und das Anerkanntseyn116
Das Anerkennen in und als Bewegung125
Rückblick, Ausblicke und Auswertung: das Anerkanntseyn als Substanz von Sittlichkeit und Recht141
Aufhebung des bellum omnium in omnes und des exeundum e statu naturae im reinen Selbst: der Allgemeine Willen und der WIRKLICHE GEIST145
Kurzer Rückblick: Das Anerkennen im Jenaer Systementwurf I156
Kurzer Ausblick: Das Anerkennen in den Phänomenologien von 1807, 1817, 1827, 1830159
Recht und Sittlichkeit – Seyn erzeugt aus dem Begriffe – Hegels Ergebnisse 1805 im Vergleich mit der Tradition167
Verzeichnis der zitierten oder verwendeten Literatur175
Ästhetische, ethische und religiöse Existenz des Selbst bei Kierkegaard177
I. Kierkegaards Sichverstehen durch den Platonischen Sokrates179
II. Kants praktische Metaphysik als Hintergrund für Kierkegaards Konzept des wahren Selbst182
III. Kierkegaards Entwurf von Stadien der Existenz187
Ludwig Wittgenstein und die Frage nach der subjektiven und intersubjektiven Erfahrung.203
Zu den Anfängen der analytischen Philosophie des Geistes1203
I. Wittgensteins holistische Wende204
II. Wittgenstein und Freud206
III. Zurück zu Wittgenstein? Die Philosophie der Psychologie – Anfänge der analytischen Philosophie des Geistes208
IV. Der Beitrag der Wissenschaften zu Wittgensteins Fragenstellungen in der Philosophie der Psychologie215
V. Epilog217
Literatur218
Überlegungen zu Hans-Dieter Kleins Auseinandersetzung mit Wolfgang Cramers „Grundlegung einer Theorie des Geistes“221
Zwei Arten der Normlogik: betreffend Termidentität und Koinzidenz235
I.235
II.237
III.241
IV.243
V.245
VI.247
Vernunftmonismus oder Vernunftpluralismus?251
I. Berechtigung der modernen Kritik am Monismus?251
II. Kants Vernunftkonzept: das traditionelle Klassifikationssystem253
III. Das dialektische Modell255
IV. Das Analogiemodell257
V. Die Listenmethode260
VI. Schluß262
Systematische Philosophie – keine graue Utopie, sondern unverzichtbare Grundlagenperspektive von philosophischer Arbeit265