: Michael Hofer, Rudolf Langthaler
: Wiener Jahrbuch für Philosophie 2009 Religionskritik
: new academic press
: 9783700320203
: 1
: CHF 15.00
:
: Philosophie
: German
: 222
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Seit geraumer Zeit ist das Thema 'Religion' Gegenstand erhöhter Aufmerksamkeit. Dafür hat sich inzwischen das Schlagwort 'Wiederkehr der Religion' eingebürgert. Angesichts dieser Situation verwundert es wenig, dass dies auch ein erneutes und verstärktes Thematisieren der Religion in bestimmter Hinsicht nach sich zieht und - wollte man sich um ein entsprechendes Schlagwort bemühen - man auch von einer 'Wiederkehr der Religionskritik' sprechen kann. Dabei fällt allerdings Folgendes auf: Trotz der vielfachen, neuerlichen Thematisierung von Religion innerhalb der Philoso-phie findet sich Religionskritik derzeit nur selten dezidiert philosophisch durchgeführt.Ist die Religionskritik, trotz ihres neuerlichen Erstarkens, philosophisch erschöpft? Wie stellt sich unter gegenwärtigen Bedingungen eine philosophisch gehaltvolle Religionskritik dar?
Inhalt5
Vorwort7
Aufklärung und Religionskritik*9
Aufklärung als Religionskritik10
Religiöse Aufklärung12
‚Religion‘15
‚Aufklärung‘16
Moderne21
Aufklärung im Christentum22
Religionskritik heute?25
Martyrium und Wahrheit27
I.27
II.30
III.33
Religion und säkulare Herrschaft39
I. Die postsäkulare Verheißung39
II. Die Religion als Funktion säkularer Herrschaft (Spinoza)41
III. Die Religion als Aufhebung säkularer Herrschaft (Hegel)48
IV. Die Religion als Erscheinung säkularer Herrschaft (Marx)57
V. Die Religion im Säkulum64
„Postatheistische“ Religionskritik und die Fragwürdig-keit der Gottesfrage Vattimo-Derrida-Nancy67
Vorbemerkung67
I. Situationsanalyse67
II. Drei ausgewählte Texte von Vattimo, Derrida und Nancy70
1. G. Vattimo – Die Spur der Spur71
2. Derrida – Glaube und Wissen. Die beiden Quellen der „Religion“ an den Grenzen der bloßen Vernunft73
3. Nancy – Dekonstruktion des Christentums79
III. Konsequenzen83
Die Unzeitgemäßheit der katholischen Soziallehre in der säkular gewordenen Welt87
I. Worum es geht Gerechtigkeit: Die Parteinahme für den andern87
II. Das Weltverständnis der Enzyklika88
III. Das erkenntniskritische Problem89
IV. Zeitenwende90
1. Was säkular gewordene Welt meint90
2. Das Problem des Geistes92
3. Die erkenntniskritische Bedeutung der Evolution93
4. Das konstruktive Verständnis des Geistes93
V. Die Grundverfassung der sozialen Lebensform des Menschen94
1. Die Konstruktion in der frühen Ontogenese94
2. Der Bildungsprozess der Moral95
3. Moral und Gerechtigkeit97
4. Die Liebe zum Mitmenschen98
5. Der theologische Überschuss99
VI. Im Schisma der Logiken100
1. Das vorneuzeitliche Naturverständnis der katholischen Religion100
Resümee104
Erstbegründung von Geltung zwischen Urteil und Schluss105
Abstract: A question among Neo-transcendental philosophers in dis-cussion,105
Inhalt: I. Allgemeine Vorüberlegungen kontraskeptischer Geltungsbe-gründung,105
I. Allgemeine Vorüberlegungen kontraskeptischer Geltungsbegründung105
II. Kontraskeptische Selbstbezüglichkeit als Abduktionsschluss107
III. Kontraskeptische Selbstbezüglichkeit als Deduktionsschluss110
IV. Kontraskeptische Bezüglichkeit als retroduktive Selbstbezüglichkeit113
V. Rückblickende Zusammenschau der bisherigen Überlegungen weitere begriffslogische und urteilslogische Klärungen
VI. Vorbereitung und Übergang zu anderbezüglichen Grundformen von Syllogistik121
VII. Ein erneuter Ansatz: ,Transzendental‘ und ‚kategorial‘ in der Perspek-tive von Synthesis und Immanenz124
VIII. Folgerungen in Bezug auf einige exemplarische Problemkomplexe129
Die gemischte Empfindung als Grund der reinen Vernunft und zwölf weitere Gründe für die Lektüre der nun zur Gänze übersetzten137
1. Grund: Kritik der gemischten Vernunft137
2. Grund: Wesentliche Verbesserungen gegenüber dem bisher Übersetzten141
3. Grund: Editorische Leistung142
4. Grund: Die Geburt einer philosophischen Spezies144
5. Grund: Was die für uns bereit hält147
6. Grund: Aktualität der vierfachen Ausrichtung der Ästhetik148
7. Grund: Ästhetik als Theorie der sinnlichen Erkenntnis149
8. Grund: Ästhetik als Parallele zur Logik152
9. Grund: Ästhetik als Theorie des Schönen153
10. Grund: Ästhetik als Theorie der Künste154
11. Grund: Das Erhabene auch bei Baumgarten155
12. Grund: Bildungstheorie in nuce155
13. Grund: Philosophische Relevanz156
Die Gegenwärtigkeit des Sinnes: Wissenschaft, Philosophie und Glaube bei Franz Fischer159
I.160
II.163
III.168
Zum 80. Geburtsjahr von Franz Fischer173
Rezensionen Hegels Dialektik des Naturbegriffs177
Anfänge eines Erwachens der Bildungsphilosophie191
Zur Neuentdeckung Schellings für die Theologie205
I.205
II.210
III.213
Anschriften der Autoren220