: Michael Reisinger
: Die Bayerntal Saga Die Reise nach Terra
: TWENTYSIX EPIC
: 9783740741044
: Die Bayerntal Saga
: 1
: CHF 5.30
:
: Science Fiction
: German
: 472
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Bayerntaler haben die Auseinandersetzungen mit den Infizierten gewonnen und mit den beiden Riesenhorden Frieden geschlossen. Der Gott der Infizierten entpuppt sich als sehr mächtiger Außerirdischer namens Tollewart, der den Bayerntalern ein Raumschiff schenkt. Doch dieses Geschenk ist mit einer Mission verbunden: Da die Erde bald von einem anderen Planeten zerstört werden wird, sollen sie noch weitere Menschen auf der ganzen Welt auflesen und dann zu ihrer neuen Heimatwelt Terra reisen. Nachdem die Bayerntaler vor den Herausforderungen auf diversen Haltepunktplaneten auf dem Weg nach Terra stehen, begegnen sie vielen fremden Spezies. Einige entpuppen sich als Freunde, andere aber als sehr gefährlich. Manche Herausforderungen bringen die Bayerntaler an ihre Grenzen und es erscheint ihnen oft so, als könnten sie Terra nicht unbeschadet erreichen. Zusammenhalt, Geschick und Freundschaft werden ein ums andere Mal auf die Probe gestellt. Werden sie erneut erfolgreich sein und als Gemeinschaft Terra unbeschadet erreichen?

Michael Reisinger wurde am 9. Februar 1961 in München geboren. Er verlebte dort seine Schulzeit, leistete seinen Wehrdienst ab, studierte an der bayerischen Beamtenfachhochschule sowie am Control Data Institut mit Abschluss zum Wirtschaftsinformatiker. Sein ganzes Leben lang reifte eine Sehnsucht, Romane zu schreiben. Lange Jahre ließen ein sehr bewegtes Familienleben sowie eine gut 30-jährige Tätigkeit in der IT, zumeist als Führungskraft und Manager, allerdings keine Zeit hierfür zu. Ab Ende 2016 allerdings ist er dieser Sehnsucht zu schreiben erlegen und hat sie in die Tat umgesetzt. Heraus kamen bislang zwei Romane.

Das Leben auf dem Raumschiff


Marina und Martin standen Arm in Arm vor dem Fenster ihrer neuen Heimat, des Raumschiffes Freedom. Beiden rannen Tränen über das Gesicht, als sie zusehen mussten, wie die Erde von dem anderen Himmelskörper getroffen und in mehrere Teile zerrissen wurde. Trümmer beider Planeten bewegten sich von der Kollisionsstelle weg.

»Jetzt gibt es unsere alte Erde nicht mehr und unsere Nachbarn sind nun auch tot, wie auch die vielen Millionen an Infizierten«, sagte Martin leise und drückte Marina.

Die Explosion und die Zerstörung der Erde und damit ihrer Heimat schockierte die Bayerntaler, trotzdem sie es vorher gewusst hatten, doch sehr. Etwas zu wissen und es dann tatsächlich mit ansehen zu müssen, war etwas völlig anderes. Wie apathisch sahen alle aus den Fenstern der Freedom. Einige weinten ob des Verlustes ihrer Erde.

Martin stand Arm in Arm neben Marina und musste an seine ehemaligen Nachbarn Ludwig und Anna Siegel denken, die sich entschlossen hatten, auf der Erde zu bleiben, und nun getötet worden waren. Insgeheim hoffte Martin, dass sich die Sicht bald aufklaren und der Blick frei auf eine intakte Erde geben würde, aber die riesigen Trümmer, die umherflogen, verhießen etwas anderes.

Nach einigen Minuten der Schockstarre, erlöste sie General Brandt daraus, indem er befahl:

»Oberstleutnant! Lassen Sie Kurs setzen in Richtung Terra.«

Martin löste sich von Marina, gab ihr schnell ein Zeichen, die Steuerzentrale zu verlassen, nahm Haltung an und bestätigte den Befehl.

»Kurs setzen in Richtung Terra! Tom, setzen Sie Kurs in Richtung Terra und geben Sie Gas mit Hyperlichtgeschwindigkeit, so viel, wie drin ist.«

Tom bestät