Enzo, wo bist du?«
Die Schritte näherten sich, das Rauschen der Rebenblätter wurde lauter. Ein Schatten huschte vorbei. Dann wurde es still. Durchs Blätterwerk konnte ich sie nun genau ausmachen. Sie schaute sich um, aber konnte mich nicht entdecken. Ich verharrte völlig bewegungslos in meiner Stellung. Bald hielt ich es aber nicht mehr aus und begann meinen Oberkörper zu strecken. Sie nahm das Geräusch wahr, konnte es aber nicht orten. Schnell bückte ich mich und suchte nach einem Stein. In Zeitlupentempo hob ich meinen Arm und schleuderte ihn blitzschnell in den Weinberg. Sie schreckte zusammen. Dann schlich sie leise davon, in die Richtung, woher der Aufprall gekommen war. Bald war sie zwischen den Blättern verschwunden.
Endlich war sie weg!
Ich suchte mir den Weg a