Prolog
An diesem Ort der Hölle waren Gewitter nicht ungewöhnlich. Hier, am Rande der Unterwelt, konnte das Wetter von einem Augenblick auf den nächsten umschlagen und erschwerte das ohnehin mühsame Vorankommen durch die dichten, dunklen Wälder.
Prasselnd fiel der Regen vom pechschwarzen Nachthimmel auf die beiden Dämonen herab, die sich nebeneinander einen Weg durch das verwachsene, feuchtnasse Dickicht kämpften. Über ihren Köpfen grollte bedrohlich der Donner und im knarrenden Geäst der alten, turmhohen Bäume heulte ringsumher der brausende Sturmwind. Unter ihren Stiefeln gab der zu Schlamm gewordene Erdboden nach und ließ jeden Schritt zu einer kleinen Anstrengung werden.
Aufgrund der unwirtlichen Verhältnisse in der Hölle waren Dämonen Mühsal gewohnt