Soziale und ökonomische Belastungsfaktoren wirken sich nicht nur auf die Mütter, sondern mindestens in gleicher Weise auch auf die Kinder aus. Beengte Wohnverhältnisse und Einschränkungen der Teilhabe an Bildung und sozialen Aktivitäten infolge finanzieller Problematiken sind ebenso krankheitsfördernd wirksam wie zunehmender Leistungsdruck, Terminverdichtungen oder der Mangel an adäquater familiärer Unterstützung und kompetenten Erziehungsimpulsen. Als zunehmende Grundproblematiken kindlicher Krankheitsursachen kristallisieren sich Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung heraus. Mittlerweile sind ein Viertel der Kinder übergewichtig oder adipös. Problematisch sind in diesem Zusammenhang nicht nur die Auswahl der Nahrungsmittel und deren Zubereitung. Oftmals fehlt es bereits an regelmäßigen gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie, die die Voraussetzung für die Entwicklung einer gesundheitsbewussten Ernährungsweise und Esskultur sind. Die Reglementierung des Medienkonsums durch eine trag