: Bernd H. Eckhardt
: Cornelia Eckhardt
: Reiserouten: Bolivien, Brasilien, Guyana-Staaten, Kolumbien 500 Bilder, 300 Seiten, Events, Highlights, Investitionen
: Books on Demand
: 9783753468044
: 1
: CHF 13.20
:
: Reiseführer
: German
: 300
: DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Wer nicht reisen darf, kann, mag und sein Weltbild trotzdem vervollkommnen möchte, benötigt authentische Informationen. Als Lesevergnügen mit Bildern und nachvollziehbaren Erzählungen. Und wer anlässlich einer Bildungs-, Geschäfts- oder Urlaubsreise nach Bolivien, Brasilien, die Guyana-Staaten oder Kolumbien unterwegs ist, benötigt einen handlichen informativen Begleiter, ob als schmales Taschenbuch oder als E-Book auf dem Smartphone. Heutzutage kann sich jeder auf den einschlägigen Seiten der Suchmaschinen, der Airlines, der Hotels, der Mietwagen- und Busgesellschaften sowie der entsprechenden Vergleichsportale über maßgebliche Fakten, Kosten und Risiken unproblematisch und vor allem tagesaktuell selbst informieren. Dann beginnt der Prozess des Aufbereitens, des Bewertens, des Einordnens und im Ergebnis das Konzept eines maßgeschneiderten Reiseerlebnisses. Als langjährige Mitarbeiter und Redakteur der letzten gedruckt in deutscher Sprache in Südamerika erscheinenden Zeitung haben die Autoren vor Ort mit Politikern, Unternehmern, Kulturschaffenden und vor allem mit unzähligen Menschen gesprochen. Daraus resultiert der hier dargestellte breitgefächerte Ansatz mit 500 Bildern und 300 Seiten, Events, Highlights, Investitionen und vor allem Reiserouten. Von Paraguay ausgehend haben die Autoren Reisen in die Länder Südamerikas unternommen, um zu verstehen, was die Politik mit der Wirtschaft macht, wie die kulturellen Gegebenheiten wirken, ob die Finanzen solide und Investitionen möglich sind. Die in Form von Reiseberichten laufend aktualisierten Eindrücke werden durch die SW-Fotos untermauert, die Lust darauf machen sollen, selbst dorthin zu reisen, sich mit den Gegebenheiten dort selbst vertraut zu machen. Alle Reiserouten können kombiniert werden und auch von der jeweiligen Landeshauptstadt (Internationaler Flughafen) ausgehen.

Bernd H. Eckhardt ist Diplom-Mathematiker, in Wuppertal geboren, hat in Göttingen (Deutschland) Mathematik wirtschaftswissenschaftlicher Richtung und Jura studiert und danach in Asien und Europa in der Versicherungswirtschaft gearbeitet. Zuletzt war er während 17 Jahren Vorstandsmitglied in der börsennotierten BHW Gruppe (Bank, Bausparkasse, Versicherung). In der BHW Lebensversicherung AG, BHW Pensionskasse AG, BHW Rückversicherung S.A. und der BHW Invest S.a.r.L. leitete er die Vorstandsressorts Kapitalanlage, Mathematik, Öffentlichkeitsarbeit, Personal, Rechnungswesen und Vertrieb. Aktuell gehört das ehemalige Beamtenheimstättenwerk BHW zur Postbank, die von der Deutschen Bank übernommen wurde. Bernd H. Eckhardt ist heute Eigentümer einer sich mit der Beratung Institutioneller Anleger und vermögender Privatkunden befassenden Firma, Eigentümer der Web-Seite www.Investors-Office.com und Vorsitzender des Verwaltungsrates und CEO einer auf die Kapitalanlage ausgerichteten Aktiengesellschaft mit Holdingfunktion.

Route BOB 1


Tupiza und der Wein, Salar de Uyuni und das Lithium, Potosí und das Silber, Sucre Haupt- und Modestadt

Bolivien, ein facettenreiches Land, ein plurinationaler Staat, ein landschaftlich wirklich schönes Land.

All das wussten wir. Aber Bolivien sollte auch ein gefährliches, unsicheres Land sein, die Menschen sollten verschlossen sein.

Das dachten wir. Wir wurden eines Besseren belehrt.

Bolivianer sind keineswegs cerrado, verschlossen.

Wir sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, sei es im Taxi, im Hotel, im Restaurant, in den Comedores der Markthallen, auf der Parkbank, bei einem Friseurbesuch, beim Schuhputzservice oder wenn es um Möglichkeiten für Investitionen ging.

Bolivianer äußern offen ihre politische Meinung und sind demonstrations freudig, sei es für bessere Schulkost, Schulcomputer für die Kinder, gegen Korruption im Amt (Wahlgesetzänderung zugunsten Amtsinhaber) oder auch für Großprojekte: Wir wollen unseren Zugang zum Pazifik wiederhaben.

Lässt man die eigentlich überall auf der Welt nötige Vorsicht walten, ist Bolivien ein sicheres Reiseland. Und die hygienischen Verhältnisse sind keinesfalls desaströs, wie oftmals suggeriert wird.

Von Asunción kommt man mit dem Flugzeug in 1,5 Stunden für ca. 150 Euro oder in 14 Stunden mit dem Bus für etwa 50 Euro bzw. eigenem Auto nach Salta (Argentinien) und von dort aus mit Bus oder eigenem Auto weiter. Mietwagen machen keinen Sinn, weil sie die Grenzen nicht überqueren dürfen.

Und die Fahrt nach Bolivien verlangt gesundheitsbewussten Menschen zur Vermeidung der Höhenkrankheit etwas Zeit ab. Man sollte dem Körper Gelegenheit geben, sich mehrere Tage an 2.500 Meter und dann in jeweils weiteren 500 Meter Höhenschritten zu akklimatisieren.

Wir haben die Grenze La Quiaca (Argentinien) - Villazon (Bolivien) zu Fuß überquert, denn eine direkte grenzüberschreitende Busverbindung gibt es nicht. Es ist ein beschaulicher Grenzübergang, der ohne Kontrollen auch von Pendlern und ambulanten Händlern sowie Tagestouristen genutzt wird.

Per Taxi geht es zum neuen Busbahnhof.

Online - Buchungen sind in Bolivien nicht üblich, da der einheimische Kunde dies nicht kennt bzw. fordert. Auch Informationen zu Fahrplänen findet man kaum. Trotzdem ist die Weiterfahrt kein Problem. Das Transportsystem funktioniert.

Mehrmals täglich fahren Busse über eine landschaftlich wunderschöne gut ausgebaute Asphaltstraße nach Tupiza.

und liegt auf einer Höhe von 2.850 Metern. Auf die Frage, ob es eine Touristeninformation gibt, werden wir an die Stadtverwaltung, die Municipalidad, verwiesen. Im obersten Stockwerk finden wir schließlich die Tourismusabteilung und werden an einen freundlichen Herrn weitergereicht, der etwas irritiert zwei ältere Prospekte aus einer Schublade hervorzaubert. Er überlässt sie uns nur ungern.

Tupiza ist überschaubar

Obwohl Tupiza schon als Einfallstor für Touren zum Salzsee Salar de Uyuni zählt, vermissen wir offizielles Informationsmaterial. Agenturen, die Touren zum Salar verkaufen, gibt es zur Genüge, aber auch sie verfügen nur über wenig Anschauungsmaterial.

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