Vorwort
Da bin ich nun 59 Jahre MANN und habe irgendwie nicht gemerkt, dass das mit dem Zusammenleben zwischen den Geschlechtern nicht so einfach läuft. Ich habe immer etwas geahnt.
Naja, so etwas, wie‘s jeder kennt und was sich unecht anfühlt: Geschlechterprozesse drohen sich allmählich ins Gegenteil zu verkehren!
Zumindest hier in Deutschland und Nordeuropa, wo wir uns kulturell immer am fortschrittlichsten einschätzen…
…dort, wo die Menschheit offenbar das höchste philosophische, literarische, kulturelle, religiöse, politische und demokratische Potential entwickelte und vorbildlich für die Welt umgesetzte…
…aber auch dort, wo die Menschheit dem größten technischen, wirtschaftlichen, industriellen, kapitalistischen und digitalen Fortschritt auf Kosten der Natur, grundgelegt hat…
…wo schließlich die Völker auch die radikalsten und konsequentesten Entscheidungen zur Rettung des Friedens, der Umwelt und des Klimas unseres Planeten treffen könnten…
…ja, hier steht tief verdeckt ein Richtungsstreit ganz anderer, unvermuteter und unterschwelliger Art einem einheitlichen Handeln entgegen!
Selbstbewusste »emanzipierte« Frauen – und Männer, die es ihnen recht machen wollen –, führen alles, was nicht gut läuft, auf die vermeintliche Dominanz von Männern in einer patriarchalischen Gesellschaft zurück. Das Gute wird zur weiblichen Tugend und das Schlechte zur männlichen. »Male bashing« ist eine anerkannte Angewohnheit von Frauen wie Männern, die sich als gesellschaftlich»modern« ausweisen wollen!
Überall wird die Frauenkarte gespielt. PolitikerInnen können auf die Frauen als Wählerinne