: Michael Reisinger
: Die Bayerntal Saga Überleben
: TWENTYSIX
: 9783740723088
: 1
: CHF 4.40
:
: Science Fiction
: German
: 336
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Deutschland als Staat existiert nicht mehr. Normale moderne Menschen wurden zumeist durch einen unbekannten Virus getötet oder jagend nur noch primitiven Instinkten folgend Nahrung sowie hetzten ihren Druiden und deren Ansagen hinterher. In dieser Zeit kann sich die Gemeinde Bayerntal, welche als Schutz vor jeglichen Feinden eine Mauer um ihr Dorf herum gebaut hat und diese auch zu beschützen weiß, behaupten. Trotz aller Gefahren, die außerhalb dieser Mauer lauern, kann sie sich dennoch ihre Menschlichkeit bewahren. Doch ihr Munitionsvorrat geht zur Neige durch permanente Angriffe der Infizierten. Doch die größte Herausforderung hierbei steht noch an. Müssen sie jetzt ohne moderne Waffen kämpfen, um zu überleben?

Michael Reisinger wurde am 9. Februar 1961 in München geboren. Er verlebte dort seine Schulzeit, leistete seinen Wehrdienst ab, studierte an der bayerischen Beamtenfachhochschule sowie am Control Data Institut mit Abschluss zum Wirtschaftsinformatiker. Sein ganzes Leben lang reifte eine Sehnsucht Romane zu schreiben. Lange Jahre ließen ein sehr bewegtes Familienleben sowie eine gut 30-jährige Tätigkeit in der IT, zumeist als Führungskraft und Manager, allerdings keine Zeit hierfür zu. Ab Ende 2016 allerdings ist er dieser Sehnsucht zu Schreiben erlegen und hat sie in die Tat umgesetzt. Heraus kamen bislang zwei Romane. Mehr auf: www.Michael-Reisinger.com

Die Infizierten


Einige Tage später gegen neunzehn Uhr schlugen die Wachen im Turm Alarm. Sämtliche Sensoren sowie auch das Radar waren ausgefallen. Oberst Brandt, der sich zu diesem Zeitpunkt in seiner Wohnung unweit des Turmes befand, eilte zum Beobachtungsraum und fragte ein wenig ungehalten nach: »Was ist passiert? Warum sind viele der Monitore schwarz?«

Feldwebel Burg stand stramm und meldete: »Nichts Besonderes ist passiert, aber plötzlich gingen alle Bildschirme aus und ebenso gleichzeitig verschwand das Radarbild vom großen Monitor. Aktuell sind wir komplett blind. Meiner Einschätzung nach müssen die Ausfälle zusammenhängen, denn sie passierten wirklich zeitgleich. Ich habe bereits die Technik alarmiert. Sie werden jeden Moment hier sein.«

Tatsächlich war der erste Techniker zehn Minuten später vor Ort und begann mit seiner Analyse. Der Chef der Technik, Gerd Schneider, ein sehr erfahrener Computertechniker sowie Elektriker, erschien kurz darauf und beide Fachleute starrten auf ihre Messgeräte.

Kurz darauf kroch sein Assistent in einen engen Kabelschacht im Turm und bereits Sekunden später rief dieser aus dem Schacht: »Alles klar, ich habe die Ursache! Hier haben wir einen Kabelbrand in der Verbindungsstelle. Alle eingehenden Sensorenkabel sowie auch die Leitung zum Radar sind verschmort. Es sieht so aus, als ob hier auch ein Stromkabel entlanggeführt wurde. Dieses hat den Brand wohl ausgelöst. Wir können von Glück sagen, dass der FI-Schutzschalter sofort ausgelöst wurde.«

Oberst Brand, der zugehört hatte, fragte nach: »Wie lange braucht ihr, um das zu reparieren?«

Gerd Schneider fragte bei seinem Assistenten noch nach: »Wie viele Kabel sind betroffen?«

Kurz darauf erschien der Assistent, holte tief Luft und antwortete: »Es müssen jeweils zwei bis dre