Inklusion in Architektur und Städtebau bedeutet mehr, als Gebäude und öffentlichen Raum mit technischen Bauteilen auszustaffieren. Inklusion muss auch als gesellschaftliches Konzept verstanden und umgesetzt werden - durch Schnittstellen im Stadtraum, durch Orte, die Fehlverhalten aushalten, durch Freiräume, Verordnungen und Moral. Inklusionsmaschine STADT packt das Thema Inklusion ungewöhnlich breit, offen und energisch an. Die Texte von Autor*innen unterschiedlichster Disziplinen fächern die Interessenlage weit auf und zeigen, dass Inklusion ein bereichernder Prozess ist, wenn man gemeinsam die richtigen Fragen diskutiert: Ist die Stadt eine Inklusionsmaschine? Aus welchen Bauteilen setzt sie sich zusammen? Und: Wer baut sie?
Andrea Benze / Dorothee Rummel (Hg.) |