2. Tag: Philadelphia
Beim überraschend reichhaltigen Hotel-Frühstück wirft unser Junior eine Frage in den Raum, die ich mir zuvor eigentlich noch nie gestellt habe: Stammt der Philadelphia-Käse wirklich aus Philadelphia? Wir sind uns bei der Antwort nicht einig, aber eine kurze Recherche in den einschlägigen Seiten im Internet gibt uns Gewissheit: Der Frischkäse wird seit 1880 in den USA hergestellt. Obwohl die ursprüngliche Produktionsstätte in Chester (Bundesstaat New York) lag, wurde der Käse nach Philadelphia benannt, der größten Stadt Pennsylvanias.
Nachdem das also geklärt ist, beginnen wir konkrete Pläne zu schmieden, wie wir den Tag in Philadelphia verbringen werden. An der Rezeption hatten wir am Abend zuvor die Information bekommen, dass in fußläufiger Entfernung eine Bahnstation vorhanden ist, von wo wir ganz bequem und ohne Parkplatzsorgen in gut einer halben Stunde ins Zentrum von Philadelphia gelangen können.
So finden wir uns kurz darauf, gut gerüstet mit Stadtplan, geladenen Handys und allem, was man sonst braucht, bei strahlendem Sommerwetter an der Bahnstation der Linie Lansdale/Doyle wieder und erwerben Tagestickets (One Day Independence Pass, 13 Dollar für Einzelpersonen, 30 Dollar für Familien bis max. 5 Personen) für den öffentlichen Nahverkehr.
Mit dem Zug fahren wir bis Jeffe