: Oliver Deberling
: Das vergessene Heiligtum Wie aus einem israelischen Heiligtum der Heilige Gral wurde
: Books on Demand
: 9783753410579
: 1
: CHF 4.80
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: Religion/Theologie
: German
: 484
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Gibt es seriöse Belege dafür, dass die Erde vor vielen Jahrtausenden von einer außerirdischen Zivilisation besucht wurde? Warum finden sich in alten Mythen Schilderungen von himmlischen Städten und fliegenden Wagen, die sogar technische Einzelheiten enthalten? Warum wird der Heilige Gral mitunter wie ein technisches Relikt beschrieben, das bei unsachgemäßer Behandlung Unfälle und Verbrennungen verursachen kann? Weshalb erwähnt der Gralsdichter Wolfram von Eschenbach in seinem Parzival, dass der Gral einst von einer »Schar« von den Sternen zur Erde gebracht wurde? Warum wird der Gral auf zahlreichen uralten Bildern mit einem bestimmten Ort in Südwestfrankreich verknüpft? Oliver Deberling findet höchst erstaunliche Antworten auf diese Fragen. Er begibt sich auf die Spurensuche nach einem Gegenstand, der nicht von dieser Welt stammen soll, der seit Jahrtausenden als Heiligtum verehrt durch die Menschheitsgeschichte »geistert« und im Mittelalter zum später christlich umgedeuteten Heiligen Gral wurde. Was ans Licht kommt, ist eine Sensation.

Oliver Deberling, Jahrgang 1967, ist freier Sachbuchautor und Historiker und beschäftigt sich seit 1991 intensiv mit Archäologie und Religionsgeschichte. Aus seiner Forschungstätigkeit resultieren mehrere Bücher und Hörbücher, die die Frage nach dem historischen Kern uralter Mythen aufwerfen und den Spuren bislang unbekannter Hochkulturen zu folgen versuchen. Sein besonderes Augenmerk gilt hierbei den geschichtlichen Wurzeln der Gralslegende.

I. Ein seltsamer Schatz


Rätselhafte Schriften


Die längst notwendige Renovierung der Gemeindekirche von Rennes-le-Château war viele Jahre lang immer wieder verschoben worden, doch im Jahre 1886 hatte sich der Bauzustand des Gotteshauses so weit verschlechtert, dass unverzüglich etwas unternommen werden musste. François Bérenger Saunière, der Pfarrer des kleinen Dorfes in den Corbières, bat die bürgerliche Gemeinde um Hilfe, die sich unerwartet freigiebig zeigte und einen Betrag von 1.400 Franc zur Verfügung stellte. Mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde und einer großzügigen Spende der Comtesse de Chambord, einer reichen Gönnerin des jungen Priesters, war es nun möglich, die dringendsten Baumaßnahmen durchzuführen und die Kirche vor dem weiteren Verfall zu bewahren.

Im Zuge der Renovierungsarbeiten kam es bald zu einer seltsamen Entdeckung, über deren Hergang jedoch unterschiedliche Berichte kursieren. Die wahrscheinlichste Version der Geschehnisse besagt, dass