Die längst notwendige Renovierung der Gemeindekirche von Rennes-le-Château war viele Jahre lang immer wieder verschoben worden, doch im Jahre 1886 hatte sich der Bauzustand des Gotteshauses so weit verschlechtert, dass unverzüglich etwas unternommen werden musste. François Bérenger Saunière, der Pfarrer des kleinen Dorfes in den Corbières, bat die bürgerliche Gemeinde um Hilfe, die sich unerwartet freigiebig zeigte und einen Betrag von 1.400 Franc zur Verfügung stellte. Mit der finanziellen Unterstützung der Gemeinde und einer großzügigen Spende der Comtesse de Chambord, einer reichen Gönnerin des jungen Priesters, war es nun möglich, die dringendsten Baumaßnahmen durchzuführen und die Kirche vor dem weiteren Verfall zu bewahren.
Im Zuge der Renovierungsarbeiten kam es bald zu einer seltsamen Entdeckung, über deren Hergang jedoch unterschiedliche Berichte kursieren. Die wahrscheinlichste Version der Geschehnisse besagt, dass