: Margaret Moore, Kate Hewitt, Louisa Heaton, Fiona McArthur, Bronwyn Scott
: Traumhochzeit auf Umwegen
: Cora Verlag
: 9783751506304
: eBundle
: 1
: CHF 7.10
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 720
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

DIE LIEBE IST EIN SINNLICHES SPIEL von MARGARET MOORE
Sir Develin Dundrake liebt das Glückspiel - bis er die Mitgift der jungen Theodora gewinnt. Denn die plötzlich verarmte Lady verlangt von ihm, dass er sie heiratet. Nur zum Schein, aber schon die betörenden Verlockungen der Hochzeitsnacht machen Develin klar, dass er sich diesmal verspielt hat: Sein Herz ist der Einsatz!
NEUES GLÜCK FÜR HEBAMME ELLIE? von FIONA MCARTHUR
Ein neuer Mann? Nichts für Hebamme Ellie! Nach ihrer schmerzlichen Scheidung hat sie der Liebe abgeschworen und widmet sich mit ganzem Herzen ihrem Job auf der Entbindungsstation. Bis der attraktive Vertretungsarzt Sam Southwell unwiderstehliches Verlangen in ihr weckt ...
PERFEKTE BRAUT - VERZWEIFELT GESUCHT! von LOUISA HEATON
Lebt hier die Frau, die mich einfach weggab? Dr. Lula Chance vermutet ihre leibliche Mutter in dem Dorf Atlee Wold. Lula möchte sie finden und zur Rede stellen; dann will sie wieder weg. Doch bis dahin arbeitet sie in der Familienpraxis der Familie James. Und der attraktive Dr. Oliver James ändert mit einem heißen Kuss alles - vielleicht sogar ihr Leben?
SANTA NICOLA - INSEL DER VERSUCHUNG von KATE HEWITT
Mit dem Boss nach Santa Nicola! Zum ersten Mal begleitet Hannah den umwerfend attraktiven Luca Moretti auf eine Geschäftsreise. Aber im Luxus-Resort auf der Mittelmeerinsel stellt Luca sie plötzlich als seine Verlobte vor! Welches sinnliche Spiel plant er mit ihr?
WIE ZÄHMT MAN EINE WIDERSPENSTIGE? von BRONWYN SCOTT
Sie war einem gewissenlosen Verführer zu Willen - jetzt ist Beatrice eine gefallene Frau! Verzweifelt flieht sie nach Schottland, wo unerwartet ihr Jugendfreund Preston Worth auftaucht. Er macht ihr einen gewagten Vorschlag, der zwar ihre verlorene Ehre wieder herstellen, aber ihr Herz für immer brechen könnte ...



<p>Margaret Moore ist ein echtes Multitalent. Sie versuchte sich u.a. als Synchronschwimmerin, als Bogenschützin und lernte fechten und tanzen, bevor sie schließlich zum Schreiben kam. Seitdem hat sie zahlreiche Auszeichnungen für ihre gefühlvollen historischen Romane erhalten, die überwiegend im Mittelalter spielen und in viele Sprachen übersetzt wurden. Sie lebt mit ihrem Mann, mit dem sie seit über 20 Jahren verheiratet ist, ihrer Familie und zwei Katzen in Toronto, Kanada.</p>

1. KAPITEL

Cumbria, Nordengland, 1814

Einen leisen Fluch auf den Lippen erhob sich Sir Develin Dundrake von dem Stuhl hinter seinem Schreibtisch im Arbeitszimmer von Dundrake Hall. Während er durch den mit Eichenholz getäfelten Raum zu den französischen Türen ging, die auf die Terrasse führten, beobachtete er verwundert, wie eine Frau über den Kiesweg auf seinen Landsitz zumarschierte. Aus ihrer unansehnlichen Aufmachung und der entschlossenen Miene folgerte er, dass es sich um irgendeine Wichtigtuerin aus dem Dorf handelte, die Spenden für einen wohltätigen Zweck sammelte. Weshalb sollte sich auch sonst jemand an einem kalten, nebligen Herbstmorgen wie diesem hinauswagen? Aber fiel dieser Person wirklich nichts Besseres ein, als sich dem Herrenhaus von der Gartenseite zu nähern?

Doch wer sie auch war, und was auch immer sie wollte, es passte ihm gerade gar nicht, belästigt zu werden, ganz gleich, wie edel die Beweggründe auch sein mochten. Er gab bereits eine beträchtliche Summe für eine ganze Reihe von wohltätigen Unternehmungen aus. Überdies hatte er seit Tagen nicht mehr richtig geschlafen. Er sah wieder hinaus und erschrak fast zu Tode. Die Fremde stand direkt vor der französischen Tür und starrte wie ein Geist durch die Scheiben in sein Arbeitszimmer.

Es handelte sich um einen erstaunlich jungen und keinesfalls hässlichen Geist, ungeachtet der scheußlichen dungfarbenen Pelisse und dem schlaff herabhängenden Strohhut.

Er öffnete die Terrassentür. „Wer sind Sie, und was wollen Sie?“, fragte er barsch.

Die junge Frau zuckte zusammen und wich einen Schritt zurück. Er glaubte schon, sie würde den Rückzug antreten, als sie stolz den Kopf hob. Er blickte in ihr ganz und gar nicht reizloses Gesicht und sah, wie sich ihre bogenförmigen Brauen über den sturmgrauen Augen senkten. Die Flügel ihrer schmalen Nase weiteten sich, und sie kniff die prallen Lippen zusammen. „Guten Morgen, Sir Develin. Sie sind doch Sir Develin Dundrake, nicht wahr?“, fragte sie mit überraschend heiserer Stimme.

„Besucher sollten sich am Hauseingang melden“, erwiderte er unfreundlich und vermied es, ihre Frage zu beantworten.

„Habe ich gerade die Ehre, mit Sir Develin Dundrake zu sprechen?“

Lag da etwa Sarkasmus in ihrer Stimme? „Ja, ich bin Sir Develin“, antwortete er ein wenig freundlicher. Falls sie tatsächlich in wohltätiger Mission unterwegs war, wollte er nicht unhöflich sein, auch wenn sie mit ihrer Vorgehensweise die Etikette missachtete.

„Bitte verzeihen Sie, dass ich nicht am Hauseingang um Einlass gebeten habe“, sagte die junge Frau, wobei ihre Stimme weder Reue noch Bedauern verriet. „Ich hatte vor, zur Vordertür zu laufen, bis ich Sie sah. Da ich in einer sehr persönlichen Angelegenheit zu Ihnen komme, beschloss ich, Sie lieber direkt und ganz privat anzusprechen.“

Das hatte sie also beschlossen. Sie schien nicht zu ahnen, wie wenig er ihre Entschlossenheit zu schätzen wusste. Sein Vater hatte auch eine solche Rigorosität verkörpert. Was die sehr persönliche Angelegenheit anbelangte, war er sich sicher, der jungen Frau nie zuvor begegnet zu sein. Nicht zuletzt hätte er sich an diese großen Augen und an die sinnlichen Lippen erinnert.

Dennoch kam ihm etwas an ihr bekannt vor.

„Dürfte ich vielleicht hineinkommen?“, fragte sie. „Wenn Sie es bevorzugen, können wir natürlich auch hier stehen bleiben. Auf jeden Fall muss und werde ich heute mit Ihnen sprechen, Sir Develin, ganz gleich ob im Garten oder in Ihrem Haus.“

Wie entschlossen diese Frau auch sein mochte, es wäre ein Leichtes für ihn gewesen, sie von seinem Grundstück entfernen zu lassen. Er hätte sie sogar wegen widerrechtlichen Betretens anzeigen können.

Nichts dergleichen tat er. Was er stattdessen tat, wunderte ihn selbst auch noch im Nachhinein. Er machte die Tür weiter auf und trat zur Seite, um ihr Einlass zu gewähren.

Die junge Frau ging in sein Arbeitszimmer und blieb vor dem Kamin aus Marmor stehen. Darüber hing ein Porträtbild von seinem Vater, das sie fasziniert betrachtete. Auf dem Gemälde hatte Sir Randolf Dundrake eine Hand zur Faust geballt, während die andere auf einem Buch lag, obgleich der Portr