: Peter Fischer, Kathrin Jander, Joachim Krueger
: Sozialpsychologie für Bachelor
: Springer-Verlag
: 9783662567395
: 2
: CHF 25.70
:
: Theoretische Psychologie
: German
: 261
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
In dem Buch sind die prüfungsrelevanten Themen des Grundlagenfachs Sozialpsychologie, inklusive aktueller Trends wie positive Psychologie und soziale Neurowissenschaften, lerngerecht aufbereitet: mit Fallbeispielen, Definitionen, Studienboxen, Exkursen und Kontrollfragen. Auf der begleitenden Website stehen mp3-Hörbeiträge, Lerntools und Vorlesungsmaterialien für Dozenten zum Download bereit. Für Studierende im Bachelorstudium und alle, die einen leicht verständlichen Einstieg in die Sozialpsychologie suchen.

Peter Fischer (geb. 1973) ist Universitätsprofessor für Sozial-, Arbeits- und Organisationspsychologie an der Universität Regensburg. Er promovierte an der Ludwig-Maximilians-Universitä München zu konfirmatorischer Informationsverarbeitung bei Entscheidungsprozessen. Heute forscht er überwiegend zu den Themen Führung, Digitalisierung der Arbeitswelt und kognitiven Fehlern bei menschlichen Entscheidungsprozessen.

Joachim Krueger (geb. 1957) ist Professor der Psychologie an der Brown University in Providence, Rhode Island, USA. Er promovierte mit Arbeiten zur sozialen Kategorisierung  (University of Oregon, 1988) und forschte über soziale Vergleichsprozesse am Max-Planck-Institut zu Berlin. Heute gilt sein Forschungsinteresse strategischen Entscheidungsprozessen in zwischenmenschlichen Konfliktsituationen.

Vorwort5
1Definitorische, wissenschaftstheoretische und methodische Grundlagen der Sozialpsychologie13
1.1Definition und Geschichteder Sozialpsychologie13
1.1.1Historische Entwicklung14
1.1.2Gegenstand der Sozialpsychologie – situative oder ­persönliche Erklärung menschlichen Verhaltens?15
1.1.3Europäische versus amerikanische Sichtweise17
1.1.4Abgrenzung zu Nachbardisziplinen18
1.2Wissenschaftstheoretische Grundlagen18
1.3Methoden der Sozialpsychologie20
1.3.1Qualitative Methode20
1.3.2Verhaltensbeobachtung21
1.3.3Quantitative Befragungsmethode23
1.3.4Korrelationsmethode bzw. Quasi-Experiment23
1.3.5Echtes Experiment24
1.4Forschungsethik in der Sozialpsychologie26
Literatur27
2Der Mensch als rationalisierendesWesen: Kognitive Dissonanzund Selbstrechtfertigung30
2.1Klassische Formulierungder Dissonanztheorie31
2.2Klassische Forschungsparadigmen32
2.2.1Forced-Compliance-Paradigma32
2.2.2Free-Choice-Paradigma33
2.2.3Selective-Exposure-Paradigma (selektive Informationssuche)34
2.2.4Dissonanz und Gesellschaft36
2.3Theoretische Weiterentwicklungender Dissonanztheorie39
2.3.1Wie wird Dissonanzreduktion psychologisch ­vermittelt?39
2.3.2Dissonanz und selbstbezogene Inkonsistenz40
2.3.3Positives Selbstbild und kognitive Dissonanz –Mehr Schein als Sein?42
Literatur43
3Urteilen und Entscheiden46
3.1Urteilsheuristiken47
3.1.1Individuelle Urteile47
3.1.2Urteile der Masse48
3.2Verzerrungen im Entscheidungsprozess49
3.2.1Ankerheuristik (»anchoring and adjustment«)49
3.2.2Verfügbarkeitsheuristik (»availability«)51
3.2.3Repräsentativitätsheuristik53
3.2.4Pseudodiagnostizität56
3.2.5Informationale Diagnostizität (Verwässerungseffekt)57
3.2.6Einfluss von Gewinn- und Verlustszenarien auf Urteils- und Entscheidungsprozesse58
3.3Motivationale Einflüsse auf Urteils­verzerrungen60
Literatur62
4Prosoziales Verhalten, Hilfeverhaltenund Zivilcourage65
4.1Grundlegende Definitionen66
4.2Situative Faktoren prosozialen Verhaltens68
4.2.1Bystander-Effekt69
4.3Persönlichkeit und prosoziales Verhalten –Altruismus und Empathie72
4.3.1Empathie-Altruismus-Hypothese73
4.3.2Kritische Anmerkungenzur Empathie-Altruismus-Hypothese74
4.4Weitere psychologische Erklärungsansätzefür prosoziales Verhalten75
4.4.1Evolutionspsychologischebzw. biologische Perspektive75
4.4.2Theorie des sozialen Austausches:Kosten-Nutzen-Analyse76
4.4.3Verantwortungsattribution77
4.4.4Zivilcourage, Heldentumund gesellschaftliche Verantwortung78
4.5Zu viel des Guten? Pathologischer ­Altruismus79
Literatur80
5Aggression83
5.1Grundlagen von Aggression83
5.1.1Definition84
5.1.2Arten von Aggression84
5.2Verschiedene psychologische Erklärungs­ansätze für Aggression85
5.2.1Triebtheoretischer Ansatz86
5.2.2Biologischer Ansatz87
5.2.3Frustrations-Aggressions-Hypothese88
5.2.4Soziokognitiver Ansatz91
5.3Fazit: Wie kann Aggression inder Gesellschaft ­reduziert werden?98
Literatur101
6Einstellungen und Verhalten105
6.1Definitionen und Grundlagen105
6.1.1Was versteht man unter Einstellungen?105
6.2Zusammenhang zwischen Einstellungund Verhalten107
6.2.1Theorie des geplanten Verhaltens108
6.2.2Gemischte Befundlage110
6.2.3Einflussfaktoren auf den Zusammenhangzwischen Einstellung und Verhalten111
6.3Entstehung von Einstellungen113
6.3.1Einstellungen durch Kommunikation und Überzeugung114
6.3.2Erlernen von Einstellungen115
6.3.3Selbstwahrnehmungstheorie116
6.4Veränderung von Einstellungen118
6.4.1Einstellungsänderung als Rationalisierung von Verhalten118
6.4.2Zwei-Prozess-Modelle119
6.5Abschließende Bemerkungen121
Literatur122
7Stereotype, Vorurteile und Rassismus125
7.1Vorbemerkungen125
7.1.1Begriffsbestimmung126
7.2Vorurteile in Mensch und Gesellschaft128
7.2.1Die vorurteilende Person128
7.2.2Gesellschaftliche Trends130
7.3Messung von Stereotypen und Vorurteilen131
7.3.1Bogus Pipeline131
7.3.2Verdeckte Beobachtung132
7.3.3Erfassung physiologischer Reaktionen132
7.3.4Messung impliziter Assoziationen133
7.4Aktivierung und Anwendungvon Stereotypen137
7.4.1Automatische Aktivierung vs. bewusste Regulierung von Stereotypen137
7.4.2Die Folgen der Unterdrückung stereotyper Gedankeninhalte137
7.4.3Andere Wege zur Abschwächung von Vorurteilen139
7.5Aversiver Rassismus – Wollen und Tunsind zweierlei141
7.6Stereotype Threat – Bedrohungdurch Stereotype143
7.6.1Definitorische Grundlagen143
7.6.2Prozessklärung – Wie kommt es vom Stereotypzu Leistungseinbußen?145
7.6.3Abschließende Bemerkungen und theoretische Implikationen146
Literatur146
8Gruppenprozesse und soziale Identität150
8.1Theorie der sozialen Identität151
8.1.1Grundlegende Annahmen der Theorie der ­sozialen Identität (social identity theory SIT)
8.1.2Interaktionsformen zwischen Gruppen155
8.1.3Anwendungsbereiche der Theorieder sozialen Identität156
8.2Selbstkategorisierungstheorie157
8.2.1Wahrnehmung sozialer Identität157
8.2.2Wie werden wir Mitglied einer Gruppe?158
8.3Psychologie der Masse159
8.3.1Die Psychologie der Masse nach Le Bon160
8.3.2Freud und weitere massenpsychologische Konzeptionen161
8.4Ambivalenz von Gruppen161
8.4.1Positive Merkmale von Gruppen162
8.4.2Negative Merkmale von Gruppen163
8.5Verbesserung der Intergruppen­beziehungen166
8.5.1Kontakthypothese167
8.5.2Weiterentwicklungen der Kontakthypothese<