: Tim Sterling
: Der Sonne Ohnmacht
: Books on Demand
: 9783753467368
: 1
: CHF 4.80
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: Literatur: Allgemeines, Nachschlagewerke
: German
: 84
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
In"Der Sonne Ohnmacht" geht es um einen Mann, der auf der Suche nach dem Licht ist. Sein Pfad führt ihn auf windige Höhen und dunkle Tiefen. So kommt er in ein kleines Dorf, in welchem ein tyrannischer, mysteriöser Bürgermeister sein Unwesen treibt. Dort versucht er sein Glück, an sein Ziel zu kommen, wobei er mit katastrophalen Hindernissen zu kämpfen hat. Er läuft verschiedensten Menschen über den Weg und führt verwirrende Gespräche. Außerdem stellt sich die Frage in welcher Realität er lebt. Er scheint den festen Griff verloren zu haben und schaut in den Spiegel. Wer ist er überhaupt und wie mächtig ist sein Verstand? Oder ist er schlichtweg ohnmächtig?

Tim Sterling ist 2002 in Gräfelfing geboren worden. Nach einigen Umzügen über die Jahre ist er im Münchner Süden angekommen. Mit 17 schrieb er sein erstes kürzeres Buch ("Der Sonne Ohnmacht") seitdem arbeitet er an verschiedenen literarischen Projekten.
Erster Teil

Es war ein guter Plan. Die Räder des Zuges rattern wie besessen, in Windeseile über die Gleise, als würde der Passagier umso schneller an sein Ziel kommen. Im Grunde soll es um einen ganz bestimmten Mann gehen. Er trägt den, vermutlich exotischen, Namen Seitux und ist auf dem Weg in ein fernes Dorf, um dort seiner Arbeit Glück zu finden. „Warum gerade dort?“, hörte er oft von seinen einfältigen Bekannten, sowie Freunden. Dies gänzlich fruchtlose abgelegene Örtchen scheint der Würde dieses Mannes das Wasser nicht reichen zu können, bei Weitem nicht. Nein. Ein Unterfangen, welches nur Erfolglosigkeit mit sich zu ziehen scheint, doch gerade das reizt den Mann. Er fühlt sich wie in Ekstase an diese Gegend herangezogen, er hat sich diese Herausforderung fest in sein Herz, in seinen Geist gebrannt.

Seitux sei ein gestandener Mann, der doch allen Grund für diese Flucht sieht. Sein Zugabteil scheint leer, genau genommen nimmt er keine Seele wahr, die ihm über den Weg läuft. Wie in einer Höh