: S. Becker
: Cloe und die Suche nach den Diamanten Roman
: Books on Demand
: 9783753424767
: 1
: CHF 0.90
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 125
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Cloe genießt ihr Leben als Sugarbabe und die Partys am Meer. Das Leben erscheint wie ein endloser Sommer mit bunten Cocktails in der Strandvilla ihres Sugardaddys Ben. Wenn sie sich nur nicht verliebt hätte in Oli, der im kalten New York sitzt und arbeiten geht. Schließlich flieht Cloe aus der Strandvilla zurück in die Großstadt. So ganz ohne Glimmer und Geld beginnt sie Pläne zu schmieden, um an Sugardaddys Diamanten zu kommen. Ob das gut geht? Ein Roman über Liebe, Sonne und Strand, und mit einem zwinkernden Auge auf die Leichtigkeit des Seins als Sugarbabe gerichtet. Letztlich auch die Geschichte einer jungen Frau nach ihrem Platz im Leben. Diese Geschichte nimmt die Leser mit in einen unterhaltsamen Sommer. Viel Spaß!

Eigentlich schreibe ich Science Fiction und Fanatasy. Dieser liebevoll geschriebene Roman entstand aus der Freude alle Sugardaddys dieser Welt humorvoll auf die Schippe zu nehmen.

Sugardaddy


 

Verträumt blinzelte Cloe gegen die Sonne. Etwas hatte sie eben geweckt. Gähnend setzte sie sich in der roten Sonnenliege auf und sah hoch zur Sonne. Sie stand wie gestern und vorgestern und auch die Tage davor hoch an einem wolkenlosen Himmel und brannte herunter.

Kurz hob Cloe ihren Kopf und blickte über den Pool, dann legte sie sich wieder zurück. Dabei schob Cloe ihre Bikinihose noch etwas nach unten. Überall wollte sie braun werden und nur, weil ihr Sugardaddy Ben gerade irgendwelchen Verwandtenbesuch hatte, sollte sie nicht nackt sonnen. Auch sollte sie jetzt nicht stören und nicht unbekleidet durch die Villa spazieren!

 

Cloe hatte den Kopf geschüttelt und sich durch ihre langen blonden Extensions gestrichen."Das würde ich nie tun, Benni! So rücksichtslos würde ich nie zu meinem Sugar sein!" Benjamin hatte daraufhin sanft gelächelt. Er mochte es, wenn sie ihn Sugar nannte. Bevor er etwas sagen konnte, kam sie zu ihm zum Sofa und beugte sich über ihn und küsste ihn auf den Mund.

Benjamin erwiderte den Kuss und streichelte ihr kurz über den Po.

Mit einem Zeichen schickte er sie hinaus auf die große Veranda zum Schwimmingpool.

Das war vor etwa zwei Stunden. Seitdem lag Cloe auf der breiten Sonnenliege, die eine samtrote Unterlage besaß. Kurz war sie eingeschlafen, aber dann hörte sie, wie jemand die Terrassentüre schloss, ein Zeichen, dass der Besuch eingetroffen war. Sie wusste, wie unangenehm Ben diese Familienbesuche waren. Er beschwerte sich jedes Mal anschließend, dass diese faule Truppe nur wieder Geld von ihm wollte! Ben und seine Familie hatten sich schon seit vielen Jahren auseinandergelebt und von seiner Seite aus hatte er kein weiteres Interesse an weiteren Treffen.

Jetzt, so hatte er immer wieder erklärt, nachdem er sich aus seinen Geschäften zurückgezogen hatte, wollte er sein eigenes Leben führen, und doch kamen diese Erbschleicher, wie er sie nannte, immer wieder an und bedrängten ihn mit Vorwürfen, falschen Schuldzuweisungen und anderem Mist, mit dem er schon seit langem abgeschlossen hatte. Wie Ben lauthals erklärte, war seine Frau damals gegangen und alles war ihre Schuld gewesen: Die Scheidung, der anschließende Ärger mit Rechtsanwälten und Gerichten über den Firmenverkauf und die Aufteilung der Aktien und Immobilien und anderen Geldwerten. Dazu hatte die Schlampe ihn auch noch mit seinem besten Freund betrogen!

Für Ben stand damals sofort fest, dass er sich nie mehr wieder mit einer gleichaltrigen Frau, und schon gar nicht mit einer Geschäftsfrau, einlassen würde! Die anschließende Scheidung war langwierig und teuer! Zur letzten Verhandlung hatte er seine neue Begleitung mitgenommen, Sugar Nummer eins! Sie war gerade achtzehn und Benjamin hatte sie über eine Agentur kennengelernt.

Kurzerhand hatte er sie in seine Strandvilla eingeladen, ihr Kleidung und Luxus geschenkt, sie auf Reisen mitgenommen und hatte für sich festgestellt, dass ihm dies gefiel. Sugarbabe Nummer eins hatte sich sehr über seine Geschenke gefreut und hatte ohne Widersprüche die Kleidung angezogen, die ihm an ihr gefiel!

Es hielt aber dann doch nicht so lange, da sie die meiste Zeit betrunken war und das war der Grund, warum er