: Sarah Maynight
: Der Weg des Spiegels Eine fantastische Reise in das Selbst
: Books on Demand
: 9783753428970
: 2
: CHF 5.30
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 218
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
*Ein IT-Nerd in der Sinnkrise. Ein sprechender Uhu als Mentor. Eine magische Parallelwelt, die ihn lehrt, worauf es im Leben wirklich ankommt: Selbstfürsorge, Emotionen wie Wut transformieren, Verbundenheit mit dem Universum. Eine zeitgenössische Portal-Fantasy mit psychologischer Tiefe.* Was ein Uhu über das Leben weiß und warum die Stille nicht leer ist ... Tom steckt fest. Gefangen in Selbstzweifeln und Alltagssorgen verliert der IT-Nerd seine Lebensfreude. Etwas muss sich dringend ändern, nur wo soll er anfangen? Als er in eine magische Parallelwelt stolpert, wendet sich sein Schicksal. Ausgerechnet ein kauziger Uhu und andere seltsame Wesen spiegeln ihm dort, worum es wirklich geht. Dabei erkennt Tom die Muster, die ihn daran hindern, sein Glück zu finden. Während er seine emotionalen Grenzen überwindet, erwarten ihn die größten Geheimnisse der Welt, die ihn zu sich selbst und dem Sinn des Lebens führen. Eine motivierende Geschichte über positives Denken, die Liebe zum Leben und den Glauben an sich selbst. In dieser humorvollen wie vielschichtigen Erzählung verbergen sich Antworten auf Fragen des Lebens, die sich jeder schon einmal gestellt hat: Warum widerfahren mir bestimmte Dinge? Wohin mit meinen Gefühlen? Was ist der Sinn meines Lebens und ... ist da nicht noch mehr? Tiefsinnig und mit einer spirituellen Note führt dich die Geschichte auf ein persönliches Erkenntnisabenteuer, das zum Nachdenken anregt und Heilung anstößt. Das Cover und die Illustrationen stammen ebenfalls von der Autorin. Leserstimmen: »Überraschend und tiefgründig« »Wahnsinnig berührend« »Lebenscoaching als spannende Story«

Sarah Maynight, Jahrgang 1987, lebt mit ihrer Familie in München. Die studierte Pädagogin M.A. arbeitete viele Jahre im Bildungssektor. Sie brennt für Geschichten mit einer besonderen Tiefe, die den Leser ganz persönlich berührt. Heute widmet sie sich wieder verstärkt ihrer Leidenschaft, dem Schreiben. Weitere Informationen unter: www.sarahmaynight.com.
1. Und täglich grüßt …

MONTAG 06.55 Uhr

»Naaah!«, ächzend wischte ich mit der Hand über den Nachttisch, auf dem das erbarmungslose Handy meine nachtschweren Lider mit dem Brecheisen aufstemmte. Es flog mit einem Scheppern unter den nur wenige Meter entfernten Couchtisch und gewann an Lautstärke. Ich musste unbedingt den Alarmton ändern – jeden Tag segnete dieser mich mit einem halben Herzinfarkt. Meine Hände klatschten ins Gesicht und ich stöhnte. Heute rasieren? Okay. Es half ja nichts.

Letzte Nacht hatte ich bis zwei Uhr Diablo gezockt und diese leise Stimme, die mir sanft geraten hatte, den PC abzuschalten, war heute Morgen zu einem nervtötenden, metallischen Piepen mutiert.

Wo hatte ich die Brille gleich abgelegt? Mein Bein stieg ohne mich aus dem Bett und ich schwankte mit Verzögerung hinterher. Bis eine unbekannte, matschige Substanz, die mir durch die Zehen quoll, die fünfzigprozentige Aufmerksamkeit erhielt, zu der ich direkt nach dem Aufstehen fähig war. Mein Blick senkte sich auf die Pizzaschachtel, in der ich stand. Jaaa. Es war zu spät zum Aufräumen gewesen. Auf dem Toaster aufgewärmte Pizza fiel demnach aus als Frühstück.

Nachdem ich auf einem Bein humpelnd das Handy zum Abschalten unter dem Tisch hervorgefischt hatte, griff ich mir meine Brille, die auf der Couch lag. Mit dem Küchenrollenstück von gestern wischte ich mir die Tomatensoße vom Fuß. Alles, was vor dem ersten Kaffee stattfand, zählte nicht.

Wie