: Nina Simon
: Wissensbestände (be)herrschen(d) Zur (Un)Möglichkeit herrschaftskritischer (Deutsch)(Hochschul)Didaktik
: Springer VS
: 9783658326746
: 1
: CHF 53.20
:
: Pädagogik
: German
: 586
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Im Rahmen eines Plädoyers für eine epistemologische Neuorientierung der Deutschdidaktik versucht dieses Buch (Deutsch)(Hochschul)Didaktik herrschafts- und rassismuskritisch zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Entlang einer Auseinandersetzung mit zahlreichen Interviewäußerungen von Studierenden und theoretischen Perspektiven auf die Universität, gesellschaftliche (Herrschafts-)Verhältnisse, das Pädagogische, didaktische Gegenstände und Lehrende wird eine herrschafts- und rassismuskritisch inspirierte (Deutsch)(Hochschul)Didaktik begründet, die beständig zweierlei ist: möglich und unmöglich.

?Die Autorin 
Nina Simon hat an der Ludwig-Maximilians-Universitä München die Fächer Deutsch, Deutsch als Zweitsprache, Sozialkunde und Darstellendes Spiel auf Lehramt an Gymnasien studiert und an verschiedenen Schularten v.a. Deutsch als Zweitsprache unterrichtet. 

Danksagung6
Inhaltsverzeichnis8
Abbildungsverzeichnis16
1 Einleitung: Warum (herrschafts)kritische gesellschaftstheoretisch informierte deutschdidaktische Überlegungen einer epistemologischen Neuorientierung bedürfen17
2 (Gesellschafts)Theoretische und method(olog)ische Rahmung34
2.1 Gesellschaftsanalyse als Herrschafts-/Macht- und Subjektivierungskritik oder: Wider die Theorieabstinenz in der Deutschdidaktik35
2.1.1 Macht und Herrschaft39
2.1.2 Subjektivierung und Objektivierung42
2.1.3 Wissen(sbestände)48
2.1.4 Differenz(-Verhältnisse) und strategischer Essentialismus53
2.1.5 Ereignis als (Un)Möglichkeit und Spannungsverhältnisse60
2.2 Grundlegende methodologische Orientierung und Interpretationsansatz63
2.2.1 Reflexivität, interpretatives Paradigma, involviertes Forschen, Geltungsanspruch und Kritik64
2.2.2 Episodisches Interview71
2.2.3 Feldzugang, Erhebungszyklen und Sample76
2.2.4 Transkription, generierte Daten und Ergebnisformen83
2.2.5 Acts produce actors. Überlesen und Überschreiben als herrschaftskritische Interaktionsanalyse: Darstellungs- und Interpretationsentscheidungen86
3 Die Universität als Institution101
3.1 Dissidente Partizipation in der Universität als Institution101
3.1.1 Die unbedingte Universität als (überlebter) Grenzort102
3.1.2 (Kein) Wissen (mehr) in der Universität?104
3.1.3 Zur Verschränkung von (wissenschaftlicher) Wissensproduktion mit Differenzverhältnissen107
3.1.4 Deutschdidaktik und Theater in der Universität als Institution bzw. als Institution115
3.2 Verstehen der Welt oder Erschaffen der Welt? Stabilisierung von Herrschaftsverhältnissen durch das Wissenschaftsverständnis127
3.3 Von auf links gezogenem Denken und davon, (k)eine Stimme zu haben – Dissidente Partizipation mit Blick auf privilegierte und marginalisierte Subjektpositionen sowie methodologische Fragestellungen139
3.3.1 Dieses Denken wurde einmal auf links gezogen durch dieses Seminar – Dissidente Partizipation und die privilegierte Subjektposition142
3.3.2 dass man [..] eine Stimme bekommt […]– Dissidente Partizipation und die marginalisierte Subjektposition150
3.3.3 Dieses Denken und (k)eine Stimme bekommen in Literaturdidaktik und hinsichtlich des Einsatzes theatraler Methoden154
3.3.4 ich mache das Interview, weil es gemacht werden muss – Dissidente Partizipation und methodologische Überlegungen165
3.4 Zur (Un)Möglichkeit herrschaftskritischer (Deutsch)(Hochschul)Didaktik in der Universität als Institution172
3.4.1 Von der (un)möglichen Möglichkeit, die (Un)Möglichkeit zu denken und dem Verlernen172
3.4.2 Deutschdidaktik als eingreifende, aber herrschaftsfreie (?) Wissenschaft und universitäre Wissensproduktion zu Differenz in Deutschdidaktik und Theater177
3.4.3 (Mehr) Theorie und (mehr) Methodologie als Bedingung für ein Denken der (Un)Möglichkeit herrschaftskritischer (Deutsch)(Hochschul)Didaktik182
4 Die Universität als Organisation189
4.1 Doing the document versus doing the doing in der Universität als Organisation189
4.1.1 Die Universität als neoliberale Organisation190
4.1.2 Popularisierungsmodi und die (zunehmende) Fokussierung auf Kompetenz196
4.1.3 Exklusion is like a cadillac, they bring out a new modell every year – Zur Wandlungsfähigkeit von Exklusionsmechanismen201
4.1.4 Deutschdidaktik und Theaterpädagogik in der Universität als neoliberaler Organisation205
4.2 Empirismus –Stabilisierung von Herrschaftsverhältnissen durch das Paradigma218
4.3 Von (nicht) notwendigem Wissen – Doing the document versus doing the doing mit Blick auf marginalisierte und privilegierte Subjektpositionen sowie methodologische Fragestellungen228
4.3.1 Nicht notwendig […] [zu] wissen […] SONDERN […] AN[ZU]HÖR[EN] – Doing the document versus doing the doing und die marginalisierte Subjektposition230
4.3.2 Der Punkt, an dem ich hinausgehe und sage: So, jetzt weiß ich es aber! – Doing the document versus doing the doing und die privilegierte Subjektposition236
4.3.3 (Nicht-)Wissen und Zuhören in Literaturdidaktik und hinsichtlich des Einsatzes theatraler Methoden240
4.3.4 diese Frage […] nicht mehr hören [zu müssen] – Doing the document versus doing the doing und methodologische Überlegungen244
4.4 Zur (Un)Möglichkeit herrschaftskritischer (Deutsch)(Hochschul)Didaktik in der Universität als Organisation249
4.4.1 Von der (un)möglichen Möglichkeit, die (Un)Möglichkeit zu denken und einer (notwendigen) Skepsis gegenüber dem gutem Gefühl250
4.4.2 (Mehr) Theorie und (mehr) Methodologie als Bedingung für ein Denken der (Un)Möglichkeit herrschaftskritischer (Deutsch)(Hochschul)Didaktik255
5 Lehre(n) in der Universität262
5.1 Das didaktische Unverhältnis im Kontext von Lehre(n) in der Universität262
5.1.1 Pädagogisierung und Autorität263
5.1.2 Universitäre Lehre zu Differenz(-Verhältnissen)266
5.1.3 Herrschaftskritik (herrschaftskritisch) lehren?270
5.1.4 Deutschdidaktik und Theaterpädagogik/Kulturelle Bildung – Lehre(n) in der Universität274
5.2 Kontrollwissenschaft – Stabilisierung von Herrschaftsverhältnissen durch das Erkenntnisinteresse288
5.3 Vom Beibringen und Lynchen – Das didaktische Unverhältnis mit Blick auf privilegierte und marginalisierte Subjektpositionen sowie methodologische Fragestellungen297
5.3.1 weil ich das Gefühl hatte, […] das hat die mir BEIGEBRACHT – Das didaktische Unverhältnis und die privilegierte Subjektposition298
5.3.2 dass sich [..] Leute nicht [.] getraut haben […] aus Angst [..] gelyncht zu werden – Das didaktische Unverhältnis und die marginalisierte Subjektposition306
5.3.3 Beibringen und Lynchen in Literaturdidaktik und hinsichtlich des Einsatzes theatraler Methoden314
5.3.4 Das ist ja hier keine mündliche Prüfung – Das didaktische Unverhältnis und methodologische Überlegungen320
5.4 Zur (Un)Möglichkeit herrschaftskritischer (Deutsch)(Hochschul)Didaktik im Kontext von Lehre(n) in der Universität328
5.4.1 Von der (un)möglichen Möglichkeit, die (Un)Möglichkeit zu denken und der (auch) deutschdidaktischen Notwendigkeit, schulisches von hochschulischem Lehren zu unterscheiden329
5.4.2 (Mehr) Theorie und (mehr) Methodologie als Bedingung für ein Denken der (Un)Möglichkeit herrschaftskritischer (Deutsch)(Hochschul)Didaktik331
6 Gegenstand der Lehrveranstaltung339
6.1 Reproduktion versus Kritik hinsichtlich des Gegenstands339
6.1.1 Zu (fach-)didaktisierende Gegenstände und deren Entkomplexisierung340
6.1.2 Differenz(-Verhältnisse) als Gegenstand: Irritation und Reproduktion344
6.1.3 Rassismus als Gegenstand einer Lehrveranstaltung351
6.1.4 Differenz(-Verhältnisse) (auch als Gegenstand) in Deutschdidaktik und Theaterpädagogik356
6.2 Forschung als Apologie – Stabilisierung von Herrschaftsverhältnissen durch die Affirmation hegemonialer Unterscheidungsschemata377
6.3 (Nicht-)Nachfühlen und spannende Ego-Dokumente – Reproduktion versus Kritik mit Blick auf marginalisierte und privilegierte Subjektpositionen sowie methodologische Fragestellungen385
6.3.1 Ich halte davon generell nichts, NEIN, vor allem, wenn es um [..] Mach