Die Arten der Hypnose
Das Katathyme Bilderleben
Tagträume bleiben meistens im Unterbewusstsein. Das katathyme oder gefühlsmäßige Bilderleben geht davon aus, dass Bilder und Vorstellungen, die während des Tages in unseren Gedanken ablaufen, unbewusste Konflikte und Gefühle widerspiegeln. Das ist bei Tagträumen genauso, wie bei Nachtträumen. Allerdings bleiben die Bilder des Tages meistens unbewusst.
Die entschlüsselte Symbolik der Bilder kann innere Einstellungen ändern. In Zusammenarbeit mit dem Hypnosetherapeuten wird versucht, bewusst eine Art Bildertraum hervorzurufen, der in seiner Symbolik die Problematik des Patienten wiederspiegelt. Die dabei entstehenden Bilder werden dann zusammen mit dem Therapeuten gedeutet. Das entschlüsseln der Symbolik ist hierbei nicht notwendig und auch müßig, da es sich ausschließlich um die individuelle Sprache des Unterbewusstsein des Patienten handelt. Damit sich die Problematik aber lösen kann, setzt der Hypnosetherapeut ebenfalls Symbole ein mit deren Hilfe das Unterbewusstsein die Problematik erkennen und lösen kann. Diese Form des Katathymen Bilderlebens ist nicht allgemein üblich, sondern wird ausschließlich in der Methode nach
SIR F. E. Eckard Prinz v. Strohm eingesetzt, der auch der Erfinder dieser Möglichkeit ist. Die Methode beruht darauf, dass zwei unserer drei Gehirnteile ausschließlich in Bilder denken, nämlich das Stammhirn, wo auch der Sitz unseres Unterbewusstseins ist, und das Zwischenhirn, und nur unser Großhirn in Sprache. Was liegt also näher als in dieser"natürlichen" Sprache zu kommunizieren.
Zu Beginn einer Behandlung wird ein ausführliches Gespräch über die Lebensgeschichte und die aktuellen Beschwerden des Klienten geführt. Der Klient muss genau darlegen, welche Hilfe er erwartet. Das ist sehr wichtig, denn nur so kann der Therapeut auf die individuellen Bedingungen seines Klienten eingehen.
Die Sitzung beginnt in der Regel mit der Arb