Bei der Rauschenburg, nahe dem Lippefluss, gab es vor vielen Jahren einen purpurfarbenen Drachen. Er besaß einen langen Schwanz, vier
Füße mit riesigen Klauen, hatte fast undurchdringliche Schuppen wie ein Fisch und einen massigen, gehörnten Kopf. Wenn er sein riesiges Maul aufriss, zeigte er mehrere Reihen seiner furchtbar scharfen und spitzen Zähne. Dieser furchterregende Gigant, so groß wie zwei Elefanten, mit der Ähnlichkeit eines hoch aufgerichteten Krokodils, schaffte es, mit seinen vier kräftigen Beinen erstaunlich schnell zu rennen. Die größten Entfernungen überwand er aber im Flug, denn er konnte fliegen wie ein Vogel. Sah man ihn sich durch die Lüfte schwingen, erinnerte er an einen uralten Flugsaurier. Der Drache ernährte sich von Lavagestein aus der Vulkaneifel. Ein Vulkan bricht aus,