: Anna Augustin
: Defying Gravity Roman
: Forever
: 9783958186057
: 1
: CHF 3.60
:
: Erzählende Literatur
: German
: 300
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Eine zweite Chance für die erste Liebe Die Informatikerin Maggie braucht dringend einen Job, um sich eine Pflegekraft für ihren demenzkranken Großvater leisten zu können. Als sie von der NASA zur Bewerbungsrunde eingeladen wird, glaubt sie, endlich am Ziel zu sein. Doch um die Stelle zu bekommen, muss sie ausgerechnet mit ihrem Exfreund Alexander zusammenarbeiten. Seitdem sie seinetwegen von der High School geflogen ist, hassen sich die beiden. Daher beschließt Maggie, die Teamaufgabe im Alleingang zu lösen. Schnell wächst ihr die Doppelbelastung aus Bewerbungsverfahren und Betreuung ihres Großvaters über den Kopf. Ihr einziger Ausweg ist, Xanders Hilfe anzunehmen. Kann sie ihm diesmal vertrauen?

Anna Augustin, 1988 im hohen Norden Deutschlands geboren, ist schon seit ihrer Kindheit hoffnungslos in Worte verliebt. Ihr Herz schlägt für Geschichten über starke Frauen und große Gefühle, für das Prickeln auf der Haut und intensive Blicke - eine Prise Drama inklusive. Für die Liebe hat es sie 2014 in den Süden Deutschlands verschlagen. Dort lebt sie nun mit Mann und Tochter, arbeitet als Psychologin und nutzt die frühen Morgenstunden, um in die Welten ihrer Liebesromane abzutauchen.

Kapitel 1


Jetzt hat er das Haus angezündet!, schoss es mir durch den Kopf, kaum dass ich einen Fuß auf die Türschwelle gesetzt hatte. Der Gestank von verschmortem Plastik quoll unter dem Türschlitz hervor und versetzte meinen Körper innerhalb von Sekunden in den Autopiloten. Als hätte jemand die Enter-Taste für die Ausführung einer komplexen Handlungsroutine gedrückt, ratterte mein Gehirn nacheinander die Programmierbefehle runter.

Durchatmen, Schlüssel suchen, richtigen Schlüssel ins Schloss stecken, wieder durchatmen und Schlüssel herumdrehen.

Ich hatte mir immer vorgestellt, zu einer hysterischen Furie zu mutieren, wenn so ein Szenario wirklich passierte. Aber überraschenderweise behielt ich einen kühlen Kopf. Vielleicht lag es daran, dass ich diese Situation schon unendlich oft in meinem Kopf durchgespielt hatte. Oder daran, dass mich die vier Jahre WG-Leben mit meinem dementen Grandpa um einiges stressresistenter gemacht hatten als gedacht. Natürlich raste mein Puls wie ein ICE auf offener Strecke, aber die Panik schaffte es nicht, mein rationales Denken zu vernebeln.

Ich stieß die Haustür auf. Mit angehaltenem Atem hechtete ich durch den Flur, in dem bereits blaue Rauchschwaden hingen. Ich presste mir eine Hand vor den Mund und musste heftig blinzeln. Der Rauch brannte in meinen Augen, aber das ignorierte ich. Ohne zu zögern, preschte ich in die Küche und stieß die halb angelehnte Tür auf.

Die Küche war leer. Die verdammte Küche w