: Michelle Smart, Abby Green, Maya Blake
: Reich& Schön - Best of Julia 2020
: Cora Verlag
: 9783751505444
: eBundle
: 1
: CHF 5.40
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 432
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Mit diesem eBundle präsentieren wir Ihnen die schönsten und erfolgreichsten Julia-Romane aus 2020 - romantisch, aufregend und extravagant. Die kleine Auszeit vom Alltag für die selbstbewusste Frau ... Happy End garantiert!
CINDERELLA UND DER GRIECHISCHE TYCOON von MICHELLE SMART
Hartherzig wird Tabitha, Tochter eines Barons, von ihrer Stiefmutter verbannt. Als Zimmermädchen arbeitet sie bis zur Erschöpfung in einem Hotel, das dem griechischen Tycoon Giannis Basinas gehört. Der unnahbare Milliardär übersieht sie völlig - bis er einen Maskenball veranstaltet, weil er nach einer passenden Braut sucht. In einem geschenkten Kleid wagt Tabitha sich auf den Ball. Und zieht sofort Giannis' begehrlichen Blick auf sich! Eine sinnliche Nacht verbringt sie in seinen Armen, doch in der Morgendämmerung flieht Tabitha ...
DIE SCHÖNSTE SÜNDE DER WELT von MAYA BLAKE
Sadies Herz klopft wie verrückt, als sie den unverschämt attraktiven Tycoon Neo Xenakis in Athen aufsucht. Sie muss ihm ein schreckliches Geständnis machen! Neos Zorn ist maßlos, doch trotz seiner Wut knistert es heiß zwischen ihnen. Warum sieht er bloß wie ein griechischer Gott aus? Ist es eine Sünde, dass sie sich in seine starken Arme schmiegt und leise 'Ja' flüstert, als er sie langsam zur Liebe verführt? Nur eine Nacht mit dem feurigen Griechen ... Aber neun Wochen später muss Sadie ihm schon wieder etwas gestehen!
DIE IRISCHE KELLNERIN UND DER PLAYBOY-MILLIARDÄR von ABBY GREEN
'Ich bekomme ein Kind. Dein Kind!' Totenstille herrscht nach Skye O'Haras Worten in dem opulent geschmückten Ballsaal. Selfmade-Milliardär Lazaro Sanchez schäumt vor Wut. Wie kann die unverschämte Irin es wagen, seine Verlobungsfeier mit dermaßen dreisten Beschuldigungen platzen zu lassen? Doch gleichzeitig überkommt ihn wieder eine heiße Welle der Lust, wie damals in Dublin. Die kämpferische Schönheit mit dem flammend roten Haar will ihn brüskieren? Da hat sie die Rechnung ohne seine Macht und sein Verlangen gemacht ...



Michelle Smart ist ihrer eigenen Aussage zufolge ein kaffeesüchtiger Bücherwurm! Sie hat einen ganz abwechslungsreichen Büchergeschmack, sie liest zum Beispiel Stephen King und Karin Slaughters Werke ebenso gerne wie die von Marian Keyes und Jilly Cooper. Im ländlichen Northamptonshire, mitten in England, leben ihr Mann, ihre beiden Kinder und sie zusammen mit einem niedlichen Cockapoo - einer Kreuzung aus den Hunderassen Cocker Spaniel und Pudel. Was Michelle am meisten am Autorinnen-Dasein liebt, ist, dass sie den ganzen Tag mit Kaffee auf dem Schoß herumsitzen, aber dabei in Gedanken weit weg sein kann ... In ihrer eigenen Welt, die sie ganz nach ihrer Vorstellung erschafft.

1. KAPITEL

Lazaro Sanchez ließ genüsslich den Blick durch den festlich dekorierten Ballsaal des angesehensten Hotels der Stadt schweifen.Seines Hotels. Tiefe Befriedigung erfüllte ihn. Sein ganzes Leben hatte er auf diesen Moment hingearbeitet. Darauf, vor all diesen Leuten zu stehen, allesamt hochrangige Mitglieder der Madrider High Society, und als ihresgleichen angesehen zu werden!

Noch vor ein paar Jahren wäre das undenkbar gewesen. Mit dem verwahrlosten Teenager von damals, dessen Zuhause die Straße gewesen war, hätten die anwesenden Gäste sich niemals abgegeben. Damals hatte er hastig die Scheiben von Autos geputzt, die an einer roten Ampel warteten, um Geld zu verdienen, hatte Touristen gezeigt, wie sie die langen Schlangen vor den Kunstmuseen und Galerien umgehen konnten, und sich aus Mülleimern ernährt, wenn das Geld nicht reichte, um sich Essen zu kaufen.

Wie immer, wenn er an jene Zeit dachte, gärte tief in ihm die altbekannte Mischung aus Wut und verletztem Gerechtigkeitsempfinden. Von seiner letzten Pflegefamilie war er weggelaufen, nachdem der Vater ihn im Schlafzimmer in eine Ecke getrieben und angefangen hatte, sich die Hose auszuziehen.

Lazaro war aus dem Fenster im ersten Stock gesprungen.

Von seinem dreizehnten Lebensjahr an hatte er für sich selber gesorgt.

Die grausame Ironie der Geschichte war, dass er weder verwaist war noch vom Jugendamt aus einer gewalttätigen Familie geholt werden musste, wie so viele andere Kinder, die in Pflegefamilien aufwuchsen. Seine Eltern hatten ihn freiwillig weggegeben. Und heute Abend befand sich Lazaros Vater genau hier, in diesem Ballsaal. Auch wenn der Mann ihn nicht als seinen rechtmäßigen Sohn anerkennen wollte.

Was seine Mutter anging, so hatte er sie in seinem ganzen Leben nur wenige Male gesehen, und das auch nur aus der Entfernung.

Grund dafür war, dass Lazaro der uneheliche Sohn von zwei Mitgliedern der beiden ältesten und angesehensten Familien Spaniens war. Das Ergebnis einer heimlichen Affäre.

Nur durch eine Reihe von Zufällen hatte er die Wahrheit über seine Herkunft herausgefunden. Ein unachtsamer Sozialarbeiter hatte eines Tages seinen Aktenordner liegen lassen, sodass Lazaro einen Blick auf seine Geburtsurkunde hatte werfen können. Die Namen seiner Eltern hatte er sich gemerkt. Doch als er später nach ihnen geforscht hatte, musste er feststellen, dass es sie nicht gab. Die Namen waren gefälscht gewesen.

Mit zwölf Jahren dann war er zu einer neuen Pflegefamilie gebracht worden. Als die Sozialarbeiterinnen, die ihn im Wagen begleiteten, dachten, er schliefe, erzählte die eine der anderen von dem Gerücht, wessen Sohn Lazaro tatsächlich sei.

Er hatte die Augen fest geschlossen gehalten und sich nicht gerührt. Obwohl er noch so jung war, kannte auch er die Namen der Torres und der Salvadors. Sie zählten zu den reichsten und mächtigsten Dynastien Spaniens; ihre Ahnentafeln ließen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen.

Sobald sich die Gelegenheit ergeben hatte, hatte er nach weiteren Informationen gesucht. Und obwohl es nur ein Gerücht gewesen war, wusste er sofort, dass es stimmte, als er ein Foto seines Vaters sah, das ihn zeigte, als er im gleichen Alter wie Lazaro gewesen war. Sie glichen sich wie ein Ei dem anderen, wenn Lazaro auch die auffälligen grünen Augen seiner Mutter geerbt hatte.

Er begann, die palastartigen Wohnsitze der Torres und der Salvadors in einem exklusiven Madrider Vorort zu beschatten. Er beobachtete, wie sie ein und aus gingen, sah seine Halbgeschwister. Ein Sohn seines Vaters fiel ihm besonders auf – Gabriel Torres. Aus irgendeinem Grund war Lazaro völlig auf ihn fixiert. Vielleicht lag es daran, dass sie beinahe gleichaltrig waren.

Eines Tages entdeckte er die gesamte Familie in einem Restaurant im Herzen von Madrid. Sie feierten den Geburtstag seines Halbbruders.

Lazaro hatte draußen gewartet, und als die Familie das Restaurant schließlich verließ – die Frauen in teuren Designerkleidern und behangen mit wertvollem Schmuck, die Männer in maßgeschneiderten Anzügen –, baute er sich vor seinem Vater und Gabriel auf.

„Ich bin dein Sohn!“ rief er, am ganzen Körper zitternd. Er sah seinen Vater an, der hoch über ihm aufragte, und spürte den Blick seines Halbbruders auf sich, der ihn ansah, als stammte Lazaro von einem anderen Planeten.

Dann ging alles sehr schnell. Wie aus dem Nichts tauchten mehrere Männer auf, und ehe er sich versah, lag Lazaro in einer staubigen kleinen Gasse neben dem Restaurant. Sein Vater riss i