: Árpád Baron von Nahodyl Neményi
: Weisheit der Runen Orakel, Schrift, Kalender
: Books on Demand
: 9783752679441
: 1
: CHF 6.10
:
: Sonstiges
: German
: 156
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Runen, die Zauberzeichen der Germanen, faszinieren uns bis heute, doch geben sie uns auch immer noch Rätsel auf. Dieses Buch bringt eine verständliche Deutung der Runen unter Einbeziehung aller historischer Quellen und ist als praktische Anleitung für das Runen-Orakel und die Verwendung der Runen als Schrift gedacht. Auch wie man seine persönlichen Schlüsselrunen findet und wie man sich Einstabrunen und daraus Zauberzeichen selbst machen kann, erfährt man hier. Das Buch ist leichtverständlich und offenbart die wirkliche Esoterik der Runen ohne haltlose Spekulationen.

Árpád v. Nahodyl Neményi ist Allsherjargode und befaßt sich seit 1983 intensiv mit der Gedankenwelt und Religion der Germanen. Er hat dazu seit 1988 zahlreiche Bücher veröffentlicht; das inzwischen vergriffene Buch"Heilige Runen" (Ullstein 2004) gilt bis heute wegen der Fülle der angeführten Quellen als Standardwerk.

Kapitel 2


Runen und Götterglaube


Die Bezeichnung „Runenorakel“ ist irreführend, denn die Runen sind viel mehr als ein bloßes Herumorakeln. Mithilfe von richtig ausgeführtem Runenlosen kann man mit den Göttern in Verbindung treten. In den Runen sind Götterkräfte enthalten bzw. werden mit den Runen für uns aktiviert. Die Vorstellung einer tatsächlichen Existenz von Göttern und Geistern ist also notwendig, um die Runen zu verstehen und zum Losen verwenden zu können. Denn die Götter antworten nur denen, die Sie auch in ihr Weltbild einbeziehen, die zu Ihnen beten und Sie um Antworten fragen.

Im Mythos, wie er in der altisländischen Liedsammlung der Edda enthalten ist, ist es der Gott Odin (Wodan), der als er jung war, die Runen erkannte oder entdeckte. Odin begab sich zu seinem Lehrmeister, den weisen Zwerg Mimir, und mußte sich 9 Tage und Nächte an einem Ast der Weltesche aufhängen. Dabei durfte er nicht essen und nicht trinken. Auf diese Weise wurde eine Trance herbeigeführt, und Odin erkannte in den unter ihm liegenden Zweige