Das Pantoffel-Prinzip: Bequem, flexibel, renditestark
Die einfachen Rezepte sind oft die besten und eignen sich für fast alle Lebenslagen – genau wie das Pantoffel-Portfolio, das mit nur zwei soliden Zutaten auskommt.
Ein Pantoffel-Portfolio können Sie nicht fertig kaufen – weder bei der Stiftung Warentest, noch anderswo. Die Finanztest-Strategie ist vielmehr eine leicht nachvollziehbare Anleitung, wie Sie Ihr Geld ohne großen zeitlichen und finanziellen Aufwand sinnvoll investieren, damit es sich langfristig mehrt. Um die Strategie umzusetzen, brauchen Sie lediglich zwei Konten – ein Tagesgeldkonto und ein Wertpapierdepot. Beide bestücken Sie selbst und pflegen sie in regelmäßigen Abständen. Wo und wie Sie beides am günstigsten einrichten, erfahren Sie im Kapitel „Filialbank oder Direktbank – was ist besser für mich?“ abS. 100.
Sie stellen Ihren Pantoffel so ganz nach Ihren Bedürfnissen zusammen. Die Zinsanlage – das Tagesgeld – sorgt für Sicherheit, der Aktienanteil in Form von sogenannten Aktien-ETF für Renditechancen.
Dabei können Sie Ihr Portfolio gezielt nach Ihrer Lebenssituation ausrichten oder auch eigene Schwerpunkte setzen. Das Grundprinzip ist immer das gleiche: Sie streuen Ihr Risiko, indem Sie zwei Komponenten mit unterschiedlichen Gewichtungen mischen. Sie haben es dabei selbst in der Hand, wie viel Wert Sie auf Sicherheit oder Renditechancen legen wollen – je nachdem gewichten Sie die Anteile der beiden Bausteine im Verhältnis zueinander. Ein höherer Anteil an Aktien-ETF ermöglicht langfristig höhere Renditeaussichten, birgt aber auch ein höheres Risiko für zwischenzeitliche Rückschläge: Mehr Tagesgeld bedeutet einen ruhigeren Verlauf.
Beide Bestandteile des Pantoffel-Portfolios sind dabei nach dem Geschmack von Verbraucherschützern: transparent und kostengünstig. Tagesgeld ist flexibel, ein Konto zumeist kostenlos zu führen. Aktien-E