Lass sie doch reden! Wir dir egal wird, was andere von dir denken
:
Gabriel Palacios
:
Lass sie doch reden! Wir dir egal wird, was andere von dir denken
:
Ullstein
:
9783843724050
:
1
:
CHF 14.40
:
:
Lebensführung, Persönliche Entwicklung
:
German
:
176
:
Wasserzeichen
:
PC/MAC/eReader/Tablet
:
ePUB
Immer mehr Menschen haben Angst davor, was andere über sie denken und reden. Dabei ignorieren sie, dass Angst eines der Kernthemen für jegliche Folgewirkungen wie Zwänge, Suchtverhalten und Blockaden ist. Genau das erlebt Hypnosetherapeut Gabriel Palacios bei seinen Klienten. Angst entsteht im Kopf. Also kann man auch mit dem Kopf arbeiten, um die Angst zu beherrschen, sagt Gabriel Palacios. Aufgrund seiner Erfahrung kann er sie logisch herleiten und die Grundängste der Menschen richtig verstehen. Er spricht diese Ängste an und zeigt auf, wie wir diese richtig angehen, wie wir unseren Alltag davon befreien und damit endlich unser ganzes Potenzial im Leben ausschöpfen. »Er schreibt Bestseller, füllt Säle im ganzen Land, seine Seminare sind rappelvoll: Gabriel Palacios ist der Hypnotiseur der Stunde.« Blick »Entwaffnend sympathisch. Ein Menschenversteher, der unsere Probleme und Nöte erahnt.« Tonio Montel ENGELMAGAZIN
Gabriel Palacios, geb. 1989 in Bern/Schweiz, befasste sich bereits seit frühester Kindheit aufgrund eines familiären Schicksalsschlages intensiv mit der Gedankenwelt. Heute verhilft der mehrfache Autor, Gedankenleser und Paartherapeut in seinem Therapiezentrum in Bern, durch öffentliche Veranstaltungen und mit seinen Büchern vielen Menschen zu mehr gedanklicher Freiheit. Bekannt wurde er einem großen Publikum durch seine Teilnahme 2009 an einem internationalen TV-Event über mentale Experimente. Gabriel Palacios berät Unternehmen und Prominente, ist Keynote-Speaker und bildet als Präsident des Verbandes Schweizer Hypnosetherapeuten (VSH) sowie als Lehrtrainer der National Guild of Hypnotists (NGH) Hypnosetherapeuten aus. https://www.gabriel-pala ios.ch/
Die drei Grundängste
des Menschen
Das menschliche Gehirn besteht aus drei Gehirn-Typen.
Das Reptilienhirn:
Dieses ist viele Millionen Jahre alt. Es ist unser Überlebens-Hirn. Unser ältestes Gehirn. Ohne das Reptilienhirn hätte die Menschheit ihre Anfangszeit nicht überlebt. Das Reptilienhirn entwickelt beim Denken überlebensnotwendige Mechanismen: Angriff, Flucht, Resignation (Schockstarre). Immer dann, wenn unser Reptilienhirn besonders angeregt ist, spüren wir das: Unser Herz schlägt schneller. Das Blut schießt in die Beine, damit wir schneller laufen könnten. Das Blut schießt in die Arme, damit wir besser klettern und kämpfen könnten. Die Arme fühlen sich weich an. So auch die Knie.
Das Vorwarn-System des Reptiliengehirns:
Das ist – sozusagen als Vorzimmer unseres ältesten Gehirns – das limbische System. Darunter ist eine Anordnung vorwiegend emotional gelenkter Hirngebiete zu verstehen.
Das limbische System verwaltet auch das Gefühl der Angst. Es versucht, viele Ängste abzufangen und gleichzeitig den Chef – das Reptilienhirn – rechtzeitig über gewisse Ängste zu informieren, damit dieser die Alarmstufe Rot ausrufen kann. Das limbische System hat im Laufe der Jahrtausende gelernt, dass es sicherer ist, aus dem Affekt – sprich: aus dem Gefühl – heraus zu handeln, statt zu viel nachzudenken. Es ist sicherer, einmal zu viel wegzulaufen oder zur Seite zu springen, als einmal zu wenig. Manchmal reicht die Zeit einfach nicht aus, um das Geschehen zu analysieren. Hat es also zur Steinzeit im Gebüsch geraschelt, dann hat der Mensch überlebt, wenn er dem emotional gelenkten Drang des limbischen Systems folgte und die Flucht ergriff, statt stehen zu bleiben und darüber nachzudenken, was das wohl sein könnte, was da im Gebüsch raschelt. Denn dies wäre dann die Aufgabe der
Großhirnrinde:
Diese ist das jüngste Gehirn, auch
Verstand
genannt.
In Momenten, in denen unser Gehirn überreizt wird, hat es sich offenkundig bewährt, einmal zu viel der Angst zu folgen, als einmal zu wenig. Denn diejenigen, die der Angst gefolgt sind, waren länger am Leben und konnten sich länger vermehren als diejenigen, die in der Großhirnrinde geblieben sind und erst mal herausfinden wollten, was denn da so im Gebüsch raschelt.
Jedes dieser drei Gehirne hat