: Julia Lehnen
: Sehnsucht nach Zypern Roman
: Größenwahn Verlag
: 9783957712929
: 1
: CHF 13.50
:
: Erzählende Literatur
: German
: 300
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Zypern, die Insel der Liebe und Schönheit - dort ein Praktikum zu machen, muss traumhaft sein, glaubt die angehende Försterin Marie. Leider ist ihr Kollege Alexandros wenig entgegenkommend. Doch Marie bleibt. In ihrer Freizeit erkundet sie alle Aphrodite-Stätten der Insel für einen neuen Wanderführer. Dabei lernt sie den charmanten Archäologen Nikos kennen. Aber warum werden auf einmal keine Pflanzen mehr für den Wanderweg geliefert? Der Nationalpark ist bedroht und als der Zedernwald in Flammen steht, gerät ihr Kollege Alexandros in Lebensgefahr. 'Schöne Liebesgeschichte mit viel Zypern-Atmosphäre', Sylvia Englert/ Katja Brandis (Autorin)

Julia Lehnen liebt Reisen. Mit ihrer Familie besucht sie besonders gern Mittelmeerländer. Dabei kommen ihr auch ihre Studien in Französisch, Spanisch und Theologie zugute. Bei einem Urlaub auf Zypern verliebte sie sich in die malerische Insel der Aphrodite und veröffentlicht mit 'Sehnsucht nach Zypern' ihren Debutroman.

1.
Kapitel


Ist das dort unten schon Zypern?«
Marie schmunzelte über sich selbst, weil sie der Stewardess diese Frage schon zum zweiten Mal stellte. Diese verneinte freundlich, woraufhin Marie ihren Kopf so nah ans Fenster heran bewegte, bis ihre Nase die Kunststoffscheibe berührte. Sie war froh, dass sie einen Fensterplatz auf der linken Seite gebucht hatte, und versuchte, die Insel Zypern im offenen Meer auszumachen. Vergeblich, noch war nichts zu sehen.

Marie war zwar müde, weil sie so früh aufgestanden war, aber viel zu aufgeregt, um zu schlafen oder zu lesen. So schaute sie zu ihrer Sitznachbarin, einer jungen Frau, die gerade türkisfarbenen Lidschatten auftrug, der genau zu der Farbe ihres Strandkleides passte.

Während diese sich ausgiebig im Spiegel betrachtete, erhaschte auch Marie einen flüchtigen Blick auf ihr eigenes Spiegelbild: grüne Augen, blonde Haare, rosige Wangen; nur rosig, nicht rot vor Aufregung. Das beruhigte sie, bis ihre Nachbarin plötzlich rief:

»Da ist ja Aphrodite!«

Sie stieß die brünette junge Dame an, die rechts von ihr saß, offensichtlich ihre Freundin. Beide standen auf u