: Florian Horn
: Security Management für Hotelbetriebe Ganzheitliche Lösungsansätze für Beherbergungseinrichtungen
: Books on Demand
: 9783752696844
: 1
: CHF 13.20
:
: Management
: German
: 154
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Die Hotellerie gilt als eine der am schnellsten wachsenden Branchen in Deutschland. In diesem vollständig überarbeiteten Buch geht der Autor auf notwendige Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern, Gästen und Dritten ein. Dieses Werk hilft Antworten auf die Fragen nach dem Verständnis von Hotelsicherheit in Deutschland und nach der notwendigen Implementierung von Sicherheitsmaßnahmen als Mindeststandard zu finden. Zudem soll es dabei helfen, die Risiken und spezifischen Sicherheitsanforderungen in einem Beherbergungsbetrieb anhand von Checklisten zu identifizieren. Der Leser wird dabei unterstützt, technische, organisatorische oder personelle Maßnahmen zu bewerten, zu implementieren und umzusetzen. Ein Pflichtwerk für jeden Verantwortlichen - mit oder ohne Vorkenntnisse im Securitymanagement.

Florian Horn (M.Sc., Security Management) ist nicht nur Autor, sondern auch Sicherheitsberater, Blogger und Podcaster. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Hotellerie, Fachbeiträgen in Der Spiegel oder Hogapage zu dem Thema Hotelsicherheit hat er sich das Ziel gesetzt, das Sicherheitsmanagement noch stärker in die Branche zu implementieren. 2013 schloss er sein Bachelor-Studium"Sicherh itsmanagement" an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR) ab. In seiner beruflichen Tätigkeit während des Studiums spezialisierte er sich als Sicherheitsberater für die Hotellerie (Konzeption sowie personelle Sicherheit), war als Verantwortlicher für das Notfallmanagement tätig. Um seine Fachkenntnisse weiter auszubilden, studierte er dann an der Fachhochschule Brandenburg im Studiengang"Security Management" und schloss als Master of Science mit den Schwerpunkten Security Awareness und Management der Gebäudesicherheit (Sicherheitskonzepte) ab. Schwerpunkt seiner Masterarbeit war die Profilrichtung"Business Continuity Management" mit der Entwicklung von Notfall- und Krisenmanagementmodellen für öffentliche Einrichtungen.

2.0 RISIKO- UND SICHERHEITSKONZEPTION


Wenn wir von Risiko- und Sicherheitskonzepten sprechen, dann müssen wir uns auch stets nach der Historie von Ereignissen und Entwicklungen fragen. Oftmals entstehen unerwartet neue Risiken, auf die es keine funktionierenden Antworten gibt. Die „Coronakrise“ war ein solches Beispiel gewesen, das auch belegte, dass existierende Lösungen nicht greifen können. Doch wo kommt die Hotelsicherheit eigentlich her und womit lässt sie sich ggf. vergleichen? Die nachfolgende Grafik soll dies darstellen:

Abbildung 2"Geschichte der Hotelsicherheit"

Beherbergungsbetriebe und ihre wichtige Rolle finden wir bereits in der Bibel, während die erste Tankstelle erst 1888 eröffnet wurde. Beide Gewerbe sind von der Tatsache geprägt, dass sie eine Dienstleistung für Fremde erbringen, Geldbeträge vorhanden sind und eine aktive Interaktion zwischen Personal und Gast/Kunde stattfinden muss. Beide Einrichtungen haben das Risiko: Raubüberfall. Nun haben es jedoch Tankstellen geschafft die Anzahl der Raubüberfälle von 2003 bis 2016 durch gezielte Maßnahmen zu reduzieren, da man Vikitmisierungsparameter identifizierte, den Schutz der Mitarbeiter drastisch erhöhte und damit die Tatbegehung unattraktiv gestaltete. Provokant gefragt: Was hat sich in den letzten Jahrzehnten in der Hotellerie verändert? Automatisierung des Bargeldverkehrs? Höhere Schutzstandards für Mitarbeiter? Sie werden es am besten wissen.

2.1 MYTHOS HOTELSICHERHEIT?


Für die Erstellung von Sicherheitskonzepten ist es von erheblicher Bedeutung, dass Bewertungen und Entscheidungen auf Basis von Daten und Fakten getroffen werden. Wie schwierig das manchmal ist, können Sie für sich mit der nachfolgenden Frage beantworten:

An welchen Ort waren sie vor und nach dem 11. September 2001 sicherer: Im Flugzeug oder im Hotel? Und die objektive Antwort ist simpel: im Flugzeug.

Wir haben nach den Ereignissen um 09/11 erhebliche Sicherheitsmaßnahmen in der Luftsicherheit implementiert, die spürbar für jeden Fluggast waren. Ein psychologischer Effekt tritt hier ein, der zusammengefasst wie folgt lauten könnte: Dort, wo die Sicherheitsmaßnahmen extrem angehoben werden, müssen auch die Risiken oder d