: Ulrich G. Strunz junior
: Von normal zu genial In drei Schritten zum konsequenten Handeln - Die Kraft der Gedanken entdecken
: Ariston
: 9783641273668
: 1
: CHF 10.80
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: Angewandte Psychologie
: German
: 160
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Erst können wir uns nicht entscheiden, dann sind wir unsicher, ob es die richtige Entscheidung war, und zuletzt macht uns das Ergebnis unzufrieden. Kein Wunder: 95 Prozent unserer Entscheidungen werden aufgrund unbewusster Annahmen und Glaubenssätze getroffen, wie Wirtschaftswissenschaftler erkannt haben.

Gestützt auf Erkenntnisse aus Wirtschaft, Psychologie und Neurobiologie, erklärt Ulrich G. Strunz, wodurch unsere Entscheidungen beeinflusst werden - und vor allem: wie es gelingt, besser, konsequenter und effizienter zu entscheiden.

Schnell, präzise, wirkungsvoll: Pläne verwirklichen, Ziele endlich erreichen, ein glücklicheres Leben führen. Vom Wollen zum Tun in drei Schritten!

Dr. Ulrich G. Strunz, geboren 1987, ist Autor des Sachbuchs 'Arsch hoch beginnt im Kopf' und Dozent für Entscheidungsorientiertes Management an der FOM München. Seine Doktorarbeit verfasste er im Bereich der Verhaltensökonomie. Seit 2020 ist er in der Geschäftsführung der Strunz GmbH tätig.

Das ist genial


Was ist der Unterschied zwischen Genies wie Wolfgang Amadeus Mozart, Charles Babbage, Nikola Tesla, Albert Einstein und Genies der heutigen Zeit?

Milliarden. Und zwar Abermilliarden Menschen.

Bei der Geburt von Wolfgang Amadeus Mozart, 1756, gab es auf der gesamten Erde gerade einmal 790 Millionen Menschen. So viele teilen sich heute Europa.

1955, im Todesjahr Albert Einsteins, bevölkerten bereits dreimal so viele Menschen den Globus: 2,7 Milliarden. So viele teilen sich heute China und Indien. Heute, im Jahr 2020, leben 7,7 Milliarden Menschen auf der Erde. Ein Unterschied von 5 Milliarden, seit der Zeit Albert Einsteins. Nach nur 65 Jahren gibt es so viele Menschen mehr, wie heute in den USA und auf dem gesamten Kontinent Asiens leben.

Das Heute ist voller Möglichkeiten


Ein unvorstellbar schnelles und gewaltiges Wachstum. Das Internet ermöglicht es uns nun, Informationen, Meinungen und Emotionen von Milliarden Menschen zu verknüpfen, für jeden Einzelnen gangbar zu machen. Wir öffnen die Tore des menschlichen Intellekts weit.

Bedenkt man, wie vielfältig jeder einzelne Mensch ist, wie unglaublich komplex und vielfältig die Meinung, die Bedürfnisse und Ansichten eines einzelnen Menschen sein können, so kann man sich kaum ausmalen, wie unendlich groß und gewaltig das Kaleidoskop des menschlichen Genies sein muss. Nun auch noch verknüpft mit Systemen der künstlichen Intelligenz. Gefüttert von kleinen schwarzen Kästen, die wir alle stolz bei uns tragen. Die Smartphones.

Dieses Netzwerk aus Kreativität gleicht einem modernen Titanen. Einem Riesen in Menschengestalt.

Und dennoch gibt es in diesem enormen und wundersamen Netzwerk aus Experten, Wissenschaftlern, Erfindern und Künstlern immer Einzelne, die herausragen.

Es gibt immer Einzelne, die diesen Titanen überwältigen können. Es scheint, als ob das menschliche Genie keine Grenzen kennt. Und dass jeder Mensch das Potenzial in sich trägt, das Geniale in sich freizusetzen und dem schier unendlich großen, immerzu wachsenden Netzwerk aus Wundern übergeben zu können.

Jeder Mensch trägt das Genie in sich

Davon bin nicht nur ich persönlich überzeugt, sondern auch der Harvard-Absolvent Geoffrey Colvin. In seinem Buch »Menschen sind unterschätzt« erklärt er, warum menschliche Fähigkeiten niemals von automatisierten Maschinen ersetzt werden können. Im Gegenteil, die Fähigkeiten des Menschen, sein Genie, wird sogar an Bedeutung gewinnen.

Es gibt sie also, die herausragenden Menschen. Auch heute gibt es unter uns Geniales und Genies. Die jetzt so viele, unvorstellbar viel mehr M