: Reinhard Staubach
: Mönch, Melinda und Moneten
: Books on Demand
: 9783752616064
: 1
: CHF 5.30
:
: Erzählende Literatur
: German
: 252
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Markus Baumann, Junior eines wohlhabenden Bauunternehmers, ergreift die Möglichkeit, seine Identität zu wechseln. Er nimmt den Platz des verstorbenen Mönchs Lazarus ein, um ein ersehntes neues Leben zu beginnen. Der Wandel gelingt. Doch dann verliebt sich der unerfahrene Ordensbruder in die Organistin Melinda, der er seine wahre Identität nicht preisgeben möchte. Obendrein holen ihn die Schatten der Vergangenheit ein, jene des verblichenen Mönchs sowie die aus seinem früheren Leben. Das neue irdische Dasein des Klosterbruders ist bedroht. Es gibt Tote. Verzweifelt sucht der frische Mönch nach einem Ausweg.

Reinhard Staubach, 1947 in Polen geboren, lebt gegenwärtig in Oberschwaben. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Handwerkerlehre. Er fuhr zur See und erwarb das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Anschließend studierte er Germanistik und Erziehungswissenschaft. Während zwei Jahrzehnten Berufstätigkeit im Führungsmanagement, lebte er für kurze Zeit in Frankreich. Neben seinen Büchern publizierte er viele Erzählungen und Kurzgeschichten in Zeitungen und Zeitschriften.

1


An einem Spätsommertag hatte ich auf einer abgelegenen Landstraße mit meinem Auto eine Panne. Der Vorfall erwies sich als Segen und Herausforderung.

Wuchtig schlug ich die Fahrertür des dunkelblauen Kombis zu. Aber wegen der Dämpfung gab es keinen lauten Knall. Wäre es eine alte Klapperkiste gewesen, hätte sich die Karre womöglich überschlagen. Unglaublich, das Auto hatte ich vor knapp einem Jahr gekauft. Und nun gab es keinen Muckser von sich. Nicht ein einziges Lämpchen hatte schüchtern zu flackern versucht, als ich startete, besser gesagt, starten wollte.

Neben meinem geräumigen Fahrzeug stehend, blickte ich mich um, wobei ich die Augen zusammenkniff. Angeblich sieht man so besser und macht obendrein mit den senkrechten Falten zwischen den Brauen einen gebieterischen Eindruck. In der leichten Brise wiegten sich kur