: Marie Karolsson
: Ystorica Roman
: Books on Demand
: 9783751975452
: 1
: CHF 8.80
:
: Science Fiction
: German
: 492
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Eigentlich ist die Ystorica ein Jahrtausende altes Raumschiff, das nicht mehr ganz zuverlässig funktioniert. Es verbindet zwei sehr unterschiedliche Männer und Kulturen. Es gehört Chatall Kha´tan, einem Klan-Domine der menschlichen Kultur von Altelan, die vor dem Untergang steht, weil sie in Tradition und Dekadenz erstarrt. Und da gibt es den geheimnisvollen, genetisch optimierten Elitemenschen Donovan Lee Seymour, der von einer Erde stammt, die 400 Jahre in der Zukunft liegt. Die beiden Männer treffen sich in auf einer Erde der nahen Zukunft, die ebenfalls vor dem Untergang steht, weil ihr eine Umweltkatastrophe bevorsteht. Allerdings nicht die, die wir erwarten ...

Gudrun (Maria Karoline) Schmidinger, geb. 1957, aka Marie Karolsson, Lehrerin für Deutsch und Geschichte an einer Sekundarschule; abgeschlossenes Studium der Politischen Bildung, auch Bibliothekarin; wohnhaft in einem kleinen Nest namens Frohnleiten 25 km nördlich von Graz/Steiermark; verheiratet, mit einem jüngeren Mann; Interessen: Lesen, Reisen, Musik (von Purcell über E.S.T. und Keane bis Radiohead, selber Alto singend in einem Chor), begeisterte Kinogeherin. Lieblingsfilm: The Man Who Fell to Earth mit David Bowie. Schon seit jungen Jahren fasziniert von klassischer SF von Asimov bis Wells, Lieblingsautoren Philip K. Dick, J.G. Ballard, Trekkie und Fan von Serien wie Tales from the Loop.

Donovan, der bisher kein Wort gesagt hatte, vergewisserte sich mit einem schnellen Blick zu mir, ob es mir recht war, wenn er sich äußerte.

Auch Amrah nickte zustimmend. Angou´lem hatte wahrscheinlich ohnehin die ganze Zeit nur ihn angestarrt und keine eigene Meinung zu irgendwas.

„Ich glaube“, sagte Donovan leise, „dass es ihnen nicht so sehr um das Dominium geht. Das auch, aber nicht nur. Eigentlich wollen sie die YSTORICA, und deshalb werden sie sie auch nicht sabotieren.“

„Sie wäre wohl ein Dominium wert“, gab ich zu. „Sie könnten sie als Bezahlung fordern.“

„Aber wozu brauchen sie die YSTORICA? Ich dachte immer, es geht ihnen um mehr Land für ihre zahlreiche Klientel?“, warf Lydia´nah ein.

„Außerdem haben sie vier Schiffe!“

„Hatten!“, korrigierte ich sie. „Eines ist verschollen, die HAIS!“

„Weiß man, wo?“, fragte Donovan.

Amrah verneinte. „Und sie suchen zurzeit auch nicht nach ihr. Die anderen drei Schiffe befinden sich alle im Orbit oder im Sonnensystem.“

„Es wäre vielleicht interessant nachzusehen und herauszufinden, in welcher Mission das verschollene Schiff unterwegs war“, sagte Donovan. „Dann könnte man es suchen …“ Er sprach nicht weiter.

Alle schwiegen und ließen das Gesagte auf sich wirken. Diesmal ergriff Amrah als erste wieder das Wort:

„Nun, es gibt nur einen Weg herauszufinden, was sie von Chatall wollen, und wir werden die Dinge