*
Erik stand wie vom Blitz getroffen, der Donner grollte bis in die tiefsten Fasern seiner Eingeweide. Er blickte auf seine Hand, die eben aus Christinas Fingern geglitten war. Er hatte das Gefühl, als hätte ein riesiger Staubsauger an seinen Fingerspitzen angesetzt und würde ihn erst langsam und qualvoll, dann immer schneller und zerrender mit Haut und Haaren, Fleisch und Knochen, mit Körper, Geist und Seele in sich aufsaugen. Als würde mit einem Mal alles Blut aus dem Kopf in die Beine absacken. Nein, nicht in die Beine... ins Nichts. Er lief aus. Die Dinge um ihn herum begannen sich zu drehen, seine Mutter nahm er in weiter Ferne nur noch verschwommen wahr, und die Welt versank in einem nebligen Wirbelsturm.
„Das kommt sicher von dem Stress in den letzten Wochen. Mach Dir keine Sorgen, Mama.“ Er blieb auf dem Be