: Stine Oliver
: Miep& Moppe Wohngemeinschaft mit Kaninchen
: Books on Demand
: 9783752649536
: 1
: CHF 7.00
:
: Kinderbücher bis 11 Jahre
: German
: 238
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Band 2, Wohngemeinschaft mit Kaninchen: Zwergkaninchen Moppe zieht aus Ostfriesland zu Teilzeit-Eichhörnchen Miep in die Stadt. Der charmant lispelnde, selbst ernannte Austauschhase freut sich auf interessante Schulstunden und neue Freunde. Doch das WG-Leben hält ungeahnte Herausforderungen sowie Geheimnisse für das Teeniemädchen und ihren Wandlerberater parat. Jeder Tag kann eine große Portion"Miep& Moppe" vertragen, denn ein Leben ohne Moppe ist möglich, aber völlig sinnlos! Nach dem Debütroman"Alles reine Verwandlungssache" ist das flauschige Duo nun zurück: mit jeder Menge Humor und liebevoll-zickigen Wortwechseln. Die Hauptfiguren, die 13-jährige Miep und das plappernde Zwergkaninchen Moppe, berichten wieder abwechselnd von ihren gemeinsamen Erlebnissen. Dazu gibt es originelle Tiere, frische Lieblingslieder, besondere Worte und eine Prise Plattdeutsch. Ein besonderes Lesevergnügen für die ganze Familie, Selberlesen für Buchfans ab 10 Jahren, aber auch zum Vorlesen für jüngere Kinder ab sechs Jahren und für Erwachsene. LESERSTIMMEN:"Wunderbar fröhliche, leichte und warmherzige Lesestunden. Miep und Moppe machen einfach glücklich!" Tanja Wambach, Buchhändlerin"Dieses Buch darf definitiv in keinem Bücherregal fehlen. Ich bin hellauf begeistert von dieser tierischen Freundschaftsgeschichte." Leonie Kokott, Buchblog"Leos Universum", Finalistin Buchblog-Award 2019"Meine kleine Schwester und ich lieben den Mix aus starker weiblicher Hauptfigur, flauschigen Charakteren und famoser Sprache." Alexandra Schütte, Buchbloggerin"Ich bin 33 Jahre jung und liebe Miep und Moppe, ich möchte die beiden nicht mehr missen! Weil der Schreibstil der Autorin unglaublich spritzig ist und ich die kleinen Dialoge zwischen den Protagonisten unglaublich unterhaltsam finde. Eigentlich ist es ja ein Kinderbuch, das ab ca. 10 Jahren zu empfehlen ist ... ABER wenn du auch das Kind in dir bewahren konntest, dann solltest unbedingt dieses Buch lesen!" Patricia Wollnowski, Buchblog"Lesend durchs Leben""In Band zwei möchte Moppe beweisen, dass er ein richtiges Stadtkaninchen ist. Es klappt leider nicht alles wie geplant und so gibt es ganz viele witzige Szenen! Zudem lernt man natürlich wieder coole Tiere kennen, darunter eine Lachmöwe und einen geheimnisvollen Zwergotter. Dann gibt es noch den ganz normalen Schulalltag von Miep und ganz alltägliche Herausforderungen: Freunde finden, die"neue" Liebe ihrer Mutter. Auch zum Vorlesen super!" Buchbloggerin MermaidKathi

Stine Oliver wuchs im Elbe-Weser-Dreieck auf. Zum Studium ging es nach Bremen, wo die gelernte Journalistin und PR-Beraterin seither lebt und arbeitet. Ihr Debütroman"Miep& Moppe. Alles reine Verwandlungssache" war nominiert für den Deutschen Selfpublishing-Preis 2019 in der Kategorie"Belletristik& Kinder- und Jugendbuch" (Shortlist).

WAS EVENTUELL GEGEN SCHLUCKAUF HILFT


Wie wahrscheinlich ist bitte Folgendes? Ein Zwergkaninchen verwandelt sich vor deinen Augen in einen Menschen, weil es mehrfachSnückup hat, also Schluckauf. Dazu noch in Anwesenheit deiner Mutter. Während einer Autofahrt. Eben: Es ist äußerst unwahrscheinlich!

Zugegeben, meine eigenen Erfahrungen der vergangenen Wochen sprechen durchaus dafür. Mit einem kleinen, dreifachen Snückup ging es bei mir auch los. Insofern bin ich offen für das, was mit Moppe passieren könnte. Allerdings hickst das Kurzohr seit Fahrtbeginn. Das bedeutet mehr als dreißig Minuten nervöses Zwergkaninchen-Hicksen mit sehr kurzen Unterbrechungen.

Es tut mittlerweile schon beim Zusehen irgendwie weh. Außerdem nervt es ein bisschen.

Anfangs hickste Moppe beinahe stolz und demonstrativ laut. Als es begann, sah ich das Schwarz-Weiß-Häschen für einige Sekunden eine Spur verschwommen, es gab ein Grisselgeräusch wie das von Omas altem Radio. Ich schüttelte mich und presste die Augen zusammen, ein, zwei, sieben Mal. Würde Moppe sich in einen Menschen verwandeln? Erkannte ich da mir gegenüber auf Augenhöhe etwa einen langen, wilden, dunklen Haarschopf? Nein, Moment: eher kurz und hellblond. Ein Junge? Ein Mädchen? Wäre er oder sie groß und moppelig? Oder klein und dünn? Oder groß und dünn? Klein und etwas moppelig? Eher allgemeiner Durchschnitt? So alt wie ich oder jünger? Vielleicht älter?

Och nö, älter? Echt jetzt? Worüber sollen wir denn dann sprechen? Oder besser: Würden wir überhaupt noch miteinander reden? Könnte »Wer oder was auch immer Moppe dann ist« bei uns wohnen und auf meine Schule gehen – als Austauschschüler statt als Austauschhase?

Das ist übrigens nicht meine Wortwahl, möchte ich betonen: Moppe bevorzugt Bezeichnungen mit »Hase« am Ende, obwohl er ein Zwergkaninchen ist. Seine Begründung: »Weil daf Wort kürtfer ift!«

Genau, er lispelt. Ich dachte anfangs, das läge an den Zähnen. Allerdings spricht der Rest seiner Familie klar und deutlich. Er hat es sich aus dem Urmel«-Buch abgeguckt.

Was nun den Hasen-/