: Eduard Blum
: Bergisch Sünde Kriminalroman
: Books on Demand
: 9783752692969
: 1
: CHF 4.40
:
: Krimis, Thriller, Spionage
: German
: 272
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Nicht zu fassen. Kareen Wagenknecht, Chefin der Kripo Gummersbach, ist ja schon allerhand gewohnt. Aber von heute auf morgen drei Mordopfer, das musste wirklich nicht sein. Erbarmungslos getötet und nicht gerade pietätvoll entsorgt. Ihre Ermittlungen nach dem Hintergrund, was die ermordete dunkelhäutige Frau mit Designerklamotten und High Heels im Wiehler Naturpark zu suchen hatte, laufen ins Leere. Als die Mörder dann selbst dran glauben mussten, wurde es so richtig spannend. Und ob das alles nicht schon genug wäre, hängt ihr Lebensgefährte auch noch im Schlamassel mit drin. Es geht hart an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, doch da zeigt sich, dass sie ein Team hat, das hinter ihrer Chefin steht. Auch Blumberg, ehemals Leiter der Kripo Köln und Max, der Chef aller Polizeihunde, lassen nicht eher locker, bis das Bergische wieder sauber ist.

Eduard Blum ist in Köln geboren und lebt heute in Wiehl, im Oberbergischen. Als unabhängiger Autor veröffentlicht er seine Romane im Selbstverlag. Titel: Bergisch Kunst, Bergisch Beute, Bergisch Sünde, Maskentanz, Langeoog Haie, Langeoog Tod, Langeoog Blut. Langeoog Blut und Langeoog Tod sind unter dem Pseudonym Kim Lorenz erschienen.

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Angst

Fassungslos hörte sie, was die ruhige sachliche Stimme ihr mitteilte. Von einem Moment auf den anderen bekam sie panische Angst, das Wichtigste in ihrem Leben zu verlieren.

»Koma, sagen Sie?

Nein!«

Ihr glitt das Handy aus der Hand und sie setzte sich benommen an den Tisch, legte den Kopf auf die Arme und die Kollegen sahen, wie ihre Schultern bebten.

»Kareen!«

Alina, die zierliche Türkin, ging zum Kopfende des Tisches und setzte sich neben ihre Chefin. Zaghaft fasste sie Wagenknecht um die Schulter und drückte sie an sich.

»Was ist passiert?«

»Hendrik, er liegt im Koma.«

Im Raum wurde es still. Betroffen blickten alle auf ihre Chefin und dachten an Hendrik. An den Mann an ihrer Seite. Es war ein offenes Geheimnis, dass er die Stütze war, an die sie sich klammerte, wenn der Job sie mal wieder so richtig fertigmachte.

Durch Wagenknecht ging