Frühlingserwachen im Gebirge
Schon zeitig im November hatte der Winter Einzug gehalten und monatelang mit eisiger Hand regiert. Fünf volle Monate wuchs die Schneehöhe und einmal durchnässte ergiebiger Regen den Schnee, bevor sibirische Kälte ihn betonhart gefrieren ließ. Das Wild litt schwere Not, der Futterverbrauch an unseren Fütterungen stieg in ungeahnte Höhen und dennoch raffte die kalte Atempause der Natur das Wild in all ihrer Unbarmherzigkeit dutzendweise dahin. Im April endlich kündeten die steigenden Temperaturen vom nahenden Ende der entbehrungsreichen Jahreszeit und nach einem neuerlichen Wintereinbruch zur Monatsmitte gewann der Frühlin