: Ann-Helena Schlüter
: Das Demutsprinzip in Bachs Musik und die Wirkung der Kunst der Fuge im Erstkontakt mit Jugendlichen
: kopaed
: 9783867366564
: 1
: CHF 11.50
:
: Pädagogik
: German
: 173
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Wie denken Post-Millenials, Teenager und Jugendliche über Johann Sebastian Bach? Kennen sie seine Musik überhaupt? Dieses Buch soll Türen aufschließen, wie man Jugendlichen und anderen Bachs Musik vermitteln kann. Was sagen junge Leute über Bachs Musik? Wie können sie erreicht werden? Warum sollten sie überhaupt? Wie kann man Bach-Experimente durchführen? Dieses Buch wird Musikliebhabern und Künstlern aller Sparten den Zugang zu Bachs Musik erleichtern, speziell zur Kunst der Fuge. Was ist eine Fuge überhaupt? Was ist das Besondere an Bachs Musik? Was war sein Glaube? Wie zeigt sich seine Demut in seiner Musik? Ist seine Instrumentalmusik geistliche Musik? Inwiefern sind Demut, Tod, Auferstehung und Ewigkeit in seiner Musik zu finden? Was bedeuten Zahlen in Bachs Musik? Der erste Schluck aus der Flasche Bach mag bitter sein, jedoch am Boden ist Poesie, Erkenntnis, Schönheit und Wahrheit zu finden. In komprimierter Form wird für Kenner und Laien die Faszination Bach in einem Gesamtpaket geboten. Selbst die, die mit Glauben oder mit Bachs Musik nichts zu tun haben (wollen), werden bei diesem Buch auf ihre Kosten kommen. Johann Sebastian Bach hat die Kultur unseres Landes richtungsweisend mitgeprägt. In unserer wechselvollen Geschichte ist er eine positive Identitätsfigur. Als Kulturbotschafter trägt er auf dem ganzen Erdkreis zu einem positiven Bild unserer Nation bei. Gerade 500 Jahre nach der Reformation kann seine Musik mit dazu beitragen, das konfessionell zerrissene und teilweise konfessionslose Deutschland wiederzuvereinen. Seine Musik ist ökumenisch und im eigentlichen Wortsinn evangelisch-katholisch-orthod x: Die frohe Botschaft allumfassend: Soli Deo Gloria (Allein zur Ehre Gottes). Zielgruppe sind Musikerinnen und Musiker, Pädagogen und Künstlerinnen, Eltern und Musikliebhaber.
Danksagung9
Zum Geleit10
Inhaltsverzeichnis12
Teil I Bachvermittlung zur Kunst der Fuge Feldforschungsteil14
1. Vorwort16
2. Bachvermittlung zu Bachs Kunst der Fuge In Sprache spielen, in Sprache komponieren24
3. Das Bach-Experiment28
4. Hören ist Musizieren41
5. Deutschrap versus Bach. Was ist Kunstmusik?45
6. Decodiert: Keine Angst vor Bach!53
Teil II Hintergründe zur Kunst der Fuge60
7. Sein Name das Thema? Bachs Reihenfolgen und sein (Spät-)Werk des Verzichts61
8. Der Visionär. Was bedeutet Fuge?103
9. Bachs radikale Art der Demut. Das Demutsprinzip108
10. Der Bach-Drive. Tod, Aufstehung und Ewigkeit in der Kunst der Fuge113
11. „B-A-C-H, ist sie dadurch nicht vollendet?“ Bachs Entwicklung und die B-A-C-H-Fuge119
12. Vollkornbrot für die Seele. Bachs Töne122
13. Der zur Fuge Berufene. Bach „von verschiedener Art“123
14. Bachs Glaube. Kontrapunkt, Text, Kantaten: Was ist geistliche Musik?129
15. Der Nicht-Thomaskantor und eine Nachwelt: Leidenschaft versus Nüchternheit, Kritik und Spott141
16. Textlos? Durchgängige Gottbezogenheit, Spiegel-Musik und Zahlen152
Teil III Wertevermittlung mittels Bachs Musik160
17. Fazit, Ausblick und Ziel161
Literaturverzeichnis166