: Abby M. Bernsteen
: Rosen sterben nie Fantasy
: Books on Demand
: 9783751939256
: 1
: CHF 4.50
:
: Fantasy
: German
: 380
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Hanna, eine junge Designerin, sucht in heller Aufregung ihre Tante Leona auf, die in einem romantischen Eifeldorf lebt. Der Grund für Hannas Sorge ist das mysteriöse Verschwinden ihres neuen Freundes, mit dem sie gerade ein paar Urlaubstage im Schwarzwald verbrachte. Der junge Werbefachmann Max war auf der Suche nach dem verschollenen Apparat für virtuelle Realität, mit dem Leona vor Jahren nach eigenen Angaben in ihre Zukunft gesehen hatte. Hanna erfährt erstaunliche Dinge über die seltsamen Begebenheiten der Vergangenheit und nimmt dankbar die Hilfe ihrer Tante Leona an. Die abenteuerliche Reise der beiden Frauen führt in die bekannte Weinregion der Hex vom Dasenstein, einer Gegend voller Sagen und Mythen. Ist die duftende Rose Allebanna der Schlüssel zu einem Geheimnis?

Gudrun Leyendecker ist seit 1995 Buchautorin. Sie wurde 1948 in Bonn geboren. Siehe Wikipedia. Sie veröffentlichte bisher 30 Bücher, unter anderem Sachbücher, Kriminalromane, Liebesromane, und Satire. Leyendecker schreibt auch als Ghostwriterin für namhafte Regisseure. Sie ist Mitglied in schriftstellerischen Verbänden und in einem italienischen Kulturverein. Erfahrungen für ihre Tätigkeit sammelte sie auch in ihrer Jahrzehnte langen Tätigkeit als Lebensberaterin.

1. Kapitel


In meinen Händen fühlte sich die Blüte der Rose „Elbflorenz“ wie kühle Seide an. Der Duft dieser altrosa blühenden Knospe erinnerte mich an die frischen Himbeeren und Aprikosen aus dem Garten meines Großvaters. Während sich meine Gedanken in die Vergangenheit verloren und durch den Blumengarten auf dem Venusberg spazierten, rief mich das Quietschen des Gartentores wieder in die Gegenwart zurück.

Ich stieß einen kleinen Freudenschrei aus, als ich die junge Frau mit den langen blonden Haaren erkannte, die eilig auf mich zu lief. „Hanna! Wie kommst du denn hierher?!“

Meine Nichte strahlte mich an. „Mit einem der wenigen Busse, die zu dir führen.“

Einen Augenblick später lagen wir uns in den Armen.

„Ich habe gedacht, du bist mit deinem Freund Max im Schwarzwald“, fragte ich sie verwundert.

Das Strahlen verschwand aus ihrem Gesicht. „Das war ich auch. Aber Max ist plötzlich verschwunden. Und dafür gab es überhaupt keinen Grund. Wir haben uns nicht einmal gestritten.“

„Komm erst einmal mit herein. Soll ich dir ein Kaffee kochen? Dann kannst du mir alles gleich in Ruhe erzählen.“

Sie folgte mir ins