: Andreas O. Rapp, Bernhard Sudhoff
: Ralf Ruhnau
: Schäden an Holzfußböden Reihe begründet von Günter Zimmermann
: Fraunhofer IRB Verlag
: 9783738804300
: 3
: CHF 52.30
:
: Bau- und Umwelttechnik
: German
: 276
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Holzfußböden haben für das Bauen nach wie vor eine große Bedeutung. Viele Bauherren besitzen eine Vorliebe für natürliche Baustoffe und schätzen die technischen Eigenschaften von Holzfußböden ebenso wie deren Ästhetik. Nicht selten aber kommt es zu Auseinandersetzungen, weil sich an den Böden Schäden zeigen. Der häufigste Grund für Mängel und Schäden liegt darin, dass beim Planen und Verlegen gegen technische Regeln verstoßen wird und spezifische Eigenschaften des Holzes nicht beachtet werden. In diesem Buch zeigen die Autoren das ganze Spektrum möglicher Fehlerquellen auf.
Die dritte Auflage des bewährten Ratgebers bietet eine vollständig aktualisierte Darstellung der technischen Regeln für das Planen und Verlegen von Holzfußböden. Die Autoren analysieren typische Schadensbilder. Sie beschreiben, mit welchen Methoden Schadensursachen nachträglich ermittelt werden können und wie sich Mängel und Schäden sicher vermeiden lassen. Ihr Buch ist für Sachverständige, Parkettleger und Hersteller ebenso nützlich wie für Bauherren, Immobilienbesitzer, Vermieter und Mieter von Räumlichkeiten mit Holzfußböden.

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Innentitel4
Impressum5
Widmung6
Fachbuchreihe Schadenfreies Bauen8
Vorwort des Herausgebers zur dritten Auflage9
Vorwort der Autoren zur dritten Auflage10
Inhaltsverzeichnis12
1Holz als Werkstoff für Fußböden18
1.1Struktur und allgemeine Eigenschaften18
1.1.1Schnittebenen und Richtungen des Holzes19
1.1.2Anisotropie des Holzes19
1.1.3Hygroskopizität und Dimensionsstabilität des Holzes20
1.1.4Holznebenbestandteile und Speichergewebe21
1.2Holzartspezifische Eigenschaften22
1.2.1Eignungsvoraussetzungen22
1.2.2Dimensionsstabilität23
1.2.2.1Differenzielles Schwindmaß23
1.2.2.2Feuchtewechselzeit23
1.2.2.3Stehvermögen25
1.2.3Härte und Abriebwiderstand26
1.2.4Beanspruchungsbereiche und Holzeigenschaften26
2Entwicklung und Arten der Holzfußböden28
2.1Entwicklung der Holzfußböden28
2.2Arten der Holzfußböden30
2.2.1Kategorisierung der Holzfußböden30
2.2.2Verlegemethoden34
2.2.3Einschichtige Holzfußböden (Vollholzböden)37
2.2.3.1Dielen37
2.2.3.2Mosaikparkett38
2.2.3.3Lamparkett42
2.2.3.4Stabparkett45
2.2.3.5Europäische Normung von Parkett im Überblick48
2.2.3.6Holzpflaster48
2.2.4Mehrschichtige Holzfußböden51
2.2.4.1Dreischichtige Holzfußböden51
2.2.4.2Zweischichtige Holzfußböden54
3Beanstandung – Mangel – Schaden56
3.1Schaden und Mangel56
3.2Mangel und Beanstandung57
3.3Unregelmäßigkeiten bei Holzfußböden58
3.3.1Betrachtungsweise zur Beurteilung von Fußböden58
3.3.2Holzmerkmale59
3.3.3Oberfläche des Fußbodens61
3.3.4Geometrie des Fußbodenelementes63
3.3.5Geometrie der Fußbodenfläche64
4Schadensbilder und Beanstandungen aus der Praxis68
4.1Fugen68
4.1.1Material- und raumklimabedingte Fugen68
4.1.2Fugen bei Parkett auf Fußbodenheizung72
4.1.3Abrissfugen75
4.1.4Fugen durch zu hohe Einbaufeuchte von Holz und Bambus81
4.1.5Fugen durch Feuchteaufnahme nach der Verlegung86
4.1.6Fugen an den Kopfstößen92
4.1.7Fugen über Stößen von Spanplattenunterböden94
4.1.8Fugen auf Hohlraumböden96
4.2Schüsselung oder auch Querkrümmung98
4.2.1Einleitung Schüsselung98
4.2.2Einseitige Einwirkung von Quellmitteln101
4.2.3Unsymmetrischer Mehrschichtaufbau104
4.2.4Unterschiedliche Jahrringlage an Ober- und Unterseite107
4.2.5Wülste am Rand von Verlegelementen109
4.3Aufwölbung110
4.3.1Arten und Größen von Aufwölbungen110
4.3.2Aufwölbung durch fehlende Rand- und Dehnungsfugen113
4.3.3Verschobene und gerissene Bauteile119
4.3.4Aufwölbung durch nicht angepasste Holzfeuchte122
4.3.5Aufwölbung durch hohe Baufeuchte125
4.3.6Aufwölbungen durch nicht belegreifen Estrich127
4.3.7Aufwölbungen trotz Estrich-Trocknungsbeschleunigers132
4.3.8Aufwölbungen trotz alternativer Abdichtung134
4.3.9Aufwölbungen durch Lösemittel auf nicht saugenden Untergründen136
4.3.10Aufwölbungen durch nicht belegreifen Heizestrich137
4.3.11Aufwölbungen durch nachstoßende Restfeuchte aus jungen Betondecken139
4.3.12Aufwölbung über nicht unterkellerten Räumen und Feuchträumen144
4.3.13Aufwölbung mit Unterboden147
4.4Ebenheit, Hohlstellen, Nachgeben bei Belastung150
4.4.1Unebener Untergrund150
4.4.2Hohlstellen wegen zu geringen Klebstoffauftrags und falscher Zahnung152
4.4.3Nachgeben von schwimmend verlegtem Parkett155
4.4.4Nachgeben bei Punktbelastung157
4.4.5Kantenüberstände159
4.4.6Mittellagenabzeichnung bei Fertigparkett161
4.5Ablösungen162
4.5.1Einleitung162
4.5.2Kohäsionsbruch im Holz163
4.5.3Adhäsionsbruch zwischen Holz und Klebstoff?– Benetzungsproblem163
4.5.4Kohäsionsbruch innerhalb der Klebstoffschicht164
4.5.5Adhäsionsbruch zwischen Klebstoff und Grundierung165
4.5.6Adhäsionsbruch zwischen Spachtelmasse und alternativer Abdichtung166
4.5.7Adhäsionsbruch zwischen Grundierung und Estrich166
4.5.8Ablösung in der obersten Estrichschicht169
4.5.9Ablösungen durch Neuversiegelung172
4.5.10Kohäsionsbruch im Estrich173
4.5.11Adhäsionsbruch zwischen Betonplatte und Bitumenpappe mit Holzpflaster174
4.5.12Ablösungen bei Räuchereiche174
4.5.13Deckschichtablösung bei Mehrschichtparkett177
4.5.14Deckschichtablösung bei Zweischichtparkett auf Fußbodenheizung179
4.6Risse181
4.6.1Einleitung181
4.6.2Längsrisse im Holz181
4.6.3Querrisse im Holz183
4.6.4Aussplitterungen bei künstlich gealtertem Holz183
4.6.5Aussplitterungen durch unsachgemäße Verlegung187
4.6.6Bruch der Oberwange durch Nutzung188
4.7Bestimmungsgemäßer Gebrauch?– Eindrücke, Härte, Kratzer und Verschleiß der Versiegelung