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Jan Michelsen
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Oliver Bishop und der Dolch von Kar'hiri Eine kriminalistische Dokumentation des Bundesamtes für magische Wesen aus Irland über Probleme eines magiebegabten Schülers unter Berücksichtigung lokaler Einflüsse und der Bedeutung historischer Artefakte
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Bundeslurch Verlag
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9783963506178
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1
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CHF 13.20
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292
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Wasserzeichen
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PC/MAC/eReader/Tablet
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ePUB
Eine neue Heimat, zwei neue Schulen und magische Kräfte - Oliver Bishop hat sich den Umzug nach Irland wahrlich einfacher vorgestellt. Und als würde das nicht schon reichen, ist dem Jungen ein Mörder auf den Fersen, der eine blutige Spur auf der ganzen Insel hinterlässt. Eigentlich kümmert sich die Magische Liga um solche Angelegenheiten, doch die ist ebenfalls hinter Oliver her und versucht ohne Rücksicht auf Verluste an den Mörder heranzukommen. Zusammen mit neuen Freunden und den Sturmwanderer-Druiden taucht Oliver in die atemberaubende Welt der Zauberei ein. Doch reicht die Zeit, um seinen Verfolgern zu entkommen und das Rätsel um den mysteriösen Dolch von Kar'hiri zu lösen? Der studierte Journalist Jan Michelsen schreibt seit vielen Jahren Artikel, Kolumnen und Kritiken für diverse Verlagshäuser und Medien. Seit seiner Kindheit interessiert er sich für die Fantastik - egal ob in Videospielen, Pen& Paper oder in der Literatur. Mit 'Oliver Bishop und der Dolch von Kar'hiri' geht für ihn ein lang gehegter Traum in Erfüllung.
In einem Flugzeug, einige Kilometer über dem britischen Wales, saß ein Junge auf Platz 23 A und starrte auf die weiße Wolkendecke vor seinem winzigen Fenster. Er schwelgte in Erinnerungen. Erinnerungen an seine alte Schule, seine Freunde, seine ehemalige Heimat Hamburg und seine Schwester. »Olli, schnall dich bitte an. Wir landen gleich und das Wetter über Dublin ist heute echt furchtbar.« Als hätte der Wettergott Olivers Mutter erhört, fing die Maschine an zu beben. Er nahm seinen Gurt und ließ ihn schnell einrasten. Die Familie Bishop hatte Hamburg am frühen Morgen hinter sich gelassen und ihr Ziel war Irland, genauer gesagt Dublin. Oliver und seine Mutter hatten ihr altes Leben in Hamburg-Altona aufgegeben und Deutschland den Rücken gekehrt. Eine Art Gong erklang und über den Köpfen der Passagiere leuchtete das Zeichen zum Anschnallen auf. Oliver zog seinen Gurt noch einmal fester und lauschte der krächzende Stimme der Stewardess, die im vorderen Bereich stand und eine Art mittelalterliches Telefon in der Hand hielt. »Meine Damen und Herren, wir befinden uns im Landeanflug auf Dublin. Bitte begeben Sie sich auf Ihre Plätze und schnallen Sie sich an. Bei unserer Landung fliegen wir durch ein Gewitter, weshalb es zu leichten Turbulenzen kommen kann.« Mit diesen Worten hängte sie den Hörer wieder in die Vorrichtung und setzte sich auf einen Platz für die Flugbegleiter. Kurz nach der Ansprache tauchte das Flugzeug ins Wolkenmeer ein. Die Maschine begann immer stärker zu wackeln und einige Passagiere stöhnten ängstlich auf. Oliv