: Christo Foerster
: Mikroabenteuer - Das Jahreszeitenbuch
: HarperCollins
: 9783749950140
: 1
: CHF 7.10
:
: Sport- und Aktivreisen
: German
: 240
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

Mikroab nteuer für alle Jahreszeiten und Wetterlagen - manchmal liegt das Glück gleich vor der Haustür

Es muss nicht immer die Sonne scheinen, bevor wir uns vor die Tür wagen. Warum nicht dann aufbrechen, wenn die Blätter fallen, es nieselt oder uns der Wind um die Ohren bläst?

Christo Foerster hat die Mikroabenteuer nach Deutschland gebracht. Spannend und unterhaltsam zeigt er, warum es sich lohnt, das ganze Jahr hindurch nach tollen Erlebnissen vor der Haustür zu suchen.

Er zeigt uns, in welchen Wäldern der Indian Summer bei uns zu erleben ist, gibt Tipps zu Frühlingspfaden, ermutigt zu Mittsommernächten, Vollmondwanderungen und Winterschwimmen, paddelt selbst mit seinem SUP nach Helgoland und verrät, was wir vom Volk der Samen lernen können.

Eine mitreißende Offensive gegen alle faulen Ausreden, nicht rauszumüssen und ein leidenschaftliches Plädoyer für ein zeitgemäßes, umweltbewusstes Reisen.

Mit zahlreichen Ausrüstungstipps und Infografiken zu heimischen Blätterformen, Tierspuren und Pilzarten.

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»Mikroabenteuer leben von unseren Ideen. Dabei geht es vor allem darum, Dinge anders zu machen, als wir sie bislang getan haben. Oder Dinge wieder zu tun, die wir lange nicht getan haben. Denn auch das sollten wir uns erlauben: uns die guten Gefühle von ?damals? zurückzuholen und sie neu aufzuladen - und seien es so banal und sinnfrei erscheinende Handlungen wie das Pfützenplanschen, das Versteckbauen, das Herumstromern ohne konkretes Ziel, immer offen für die nächste Zerstreuung.«


»Foe sters Gedanken sind lesens-, lebens- und bedenkenswert!«
abenteuer und reisen
»Das Buch ist ansteckend geschrieben, sprüht vor Ideen und weckt die Sehnsucht.«
Badische Zeitung
»Motivationsexperte und Mikroabenteuer-Philosoph Christo Foerster zeigt: Man muss kein Himalaya-Trekking buchen, um etwas zu erleben - die besten Abenteuer lauern oft direkt vor der Haustür.«
bild.de

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<p>CHRISTO FOERSTER hat in Köln Sportwissenschaften und in Berlin Journalismus studiert. Irgendwann schrieb er »Abenteurer« auf seine Visitenkarte und begann, vor der Haustür nach besonderen Erlebnissen zu suchen. Seine drei Bücher aus der Reihe »Mikroabenteuer« gelten als Manifeste einer neuen Outdoor- und Reisebewegung. Mit seinem Podcast »Frei raus« inspiriert Christo Foerster wöchentlich Tausende Menschen zu mehr Freiheit und Abenteuer.</p>

IDEEN FÜR SEPTEMBER, OKTOBER UND NOVEMBER

Den Geist des Sommers weiterdrehen

Herbstanfang – Wie erwähnt variieren Tag und Uhrzeit jedes Jahr etwas, markiere dir der Einfachheit halber den 21. September als Herbstanfang im Kalender. Die Nacht vom 20. auf den 21. verbringst du draußen, um in den Herbst »reinzufeiern« (das Gleiche kannst du zu jedem Jahreszeitenbeginn tun).

Herbstmarsch – Eine lange Wanderung zu jeder Jahreszeit, auch das ist eine Idee, die du langfristig anlegen kannst. Am besten läufst du von deiner Haustür los und dann grob entlang einer Bahnstrecke, auf der ein Regionalzug oder eine S-Bahn verkehrt. So kannst du früh morgens starten und dann am Abend (oder natürlich auch am nächsten Morgen) mit dem Zug zurückfahren. Außerdem hast du so einen ganz guten Gradmesser: Vielleicht schaffst du’s im Frühjahr eine Station weiter, vielleicht musst du auch früher in den Zug. Lag’s am Wetter, an deiner Verfassung, daran, wie viel Zeit du dir gelassen oder was du unterwegs Neues entdeckt hast? Eine solche feste, aber dennoch variable Strecke bildet eine schöne Referenz.

Herbstschwimmen – Wie der Marsch ist Schwimmen ein Abenteuer, das du zu jeder Jahreszeit einmal einbauen kannst. Und du kannst es auch gut mit dem Marsch kombinieren. Gerade Ende September sind die Wassertemperaturen meist noch halbwegs angenehm. Sofern du in einem See schwimmst, bilden die Bäume am Ufer mit ihren verfärbten Blättern eine großartige Kulisse. Auch hier: Raus aus der Komfortzone, sprich: kein Auto, sondern zu Fuß oder mit dem Rad zum Gewässer deiner Wahl.

Green Friday – Ende November ruft der Einzelhandel online und in den Geschäften mit teils surrealen Angeboten zum Black Friday. Die Rabattschlacht haben wir mit Kusshand aus denUSA übernommen, wo schon länger immer am Tag nach Thanksgiving die Weihnachts-Shopping-Saison eingeläutet wird. Ich habe den Black Friday vor zwei Jahren zum ersten Mal ganz bewusst zum grünen Freitag gemacht und war von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang draußen, ohne Handy, ohne Geld. Auch einige nachhaltig orientierte Unternehmen setzen mittlerweile Alternativkonzepte gegen den Black Friday – die schwedische Marke Haglöfs etwa schloss im vergangenen Jahr am Black Friday ihren Online-Shop komplett, erhöhte die Preise in ihren Brand Stores und spendete die kompletten Einnahmen des Tages an die schwedische Gesellschaft für Naturschutz. Was ist deine Idee, um Grün ins Schwarz zu bringen?

Wellenreiten – Wenn die ersten Herbststürme durchziehen, das Wasser aber noch nicht eiskalt ist, stehen die Chancen auf einen guten Surftag in heimischen Gefilden am besten. Board organisieren, Neoprenanzug einpacken und dann mit der Bahn nach Sylt oder Norderney. Auch Zandvoort und Scheveningen in Holland sowie Hvide Sande und Thy in Dänemark sind beliebte Spots unter hartgesottenen Nordsee-Surfern. Wer nur einSUP hat (und das sind ja einige, nachdem das Stehpaddeln zuletzt Megatrend wurde), kann natürlich auch damit in die Welle.

Pilzpfanne sammeln – Klar, der Herbst ist Pilzezeit. Im Kapitel →„In die Pilze“ findest du mehr Infos dazu, was du beim Sammeln beachten solltest und welche Pilze sich am besten für ein Gericht eignen. Um aus dem Sammeln ein echtes kleines Abenteuer zu machen, brichst du am besten von zu Hause zu Fuß oder mit dem Rad auf und bereitest die Pilze direkt frisch vor Ort zu. Nur bitte darauf achten, dass auch ein Kocher ein offenes Feuer darstellt – du solltest also in sicherer Entfernung vom Waldrand dinieren.

Die Ernte crashen – Vielerorts wird jetzt die letzte Ernte des Sommers eingebracht. Besonders interessant: Wein und Äpfel. Sich einfach in irgendeine Schenke zu setzen und die Gläser zu heben, ist sicher kein Abenteuer, zumindest keines im Outdoor-Sinn. Aber jetzt an Mosel und Rhein unterwegs zu sein oder im Alten Land, der Obstwiese der Nation, ist durchaus clever. Man bekommt die Ernte mit und kann hier und da auch mal eine Kleinigkeit abgreifen. Inspiration dazu liefert die Website mundraub.org, eine Art Pflückatlas für öffentliches Obst.

Almabtriebe – Meist im September, zum Teil auch noch Anfang Oktober werden in den Alpenregionen die Tiere von den Almen und Alpen (in Deutschland und Österreich heißt es Alm, in der Schweiz Alp) hinunter ins Tal getrieben. In vielen Orten wird das mit traditionellen Feierlichkeiten begleitet. Wann die Abtriebe wo stattfinden, ist auf der Website almabtriebe.de zusammengetragen. Die Infos dort vermitteln auch direkt