: Laura Naegele
: Betriebliches Kompetenzmanagement älterer Arbeitnehmer*innen Eine betriebssoziologische Analyse im Handwerk
: Springer VS
: 9783658292539
: 1
: CHF 41.70
:
: Politische Soziologie
: German
: 395
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Betriebli hes Kompetenzmanagement gewinnt vor dem Hintergrund des demografischen und technologischen Wandels zunehmend auch im Handwerkssektor an Bedeutung. In ihrer Studie untersucht Laura Naegele erstmalig die komplexen Motive und Determinanten, die Betriebe in Bezug auf die Kompetenzentwicklung ihrer älteren Arbeitnehmer*innen nennen. Die Arbeit identifiziert förderliche und hemmende Bedingungen für ältere Beschäftigte und formuliert praxisorientierte Handlungsempfehlungen an den Handwerkssektor.


Laura Naegele ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gerontologie, Fachgebiet Altern und Arbeit an der Universität Vechta. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf dem demografischen Wandel in der Arbeitswelt, der Beschäftigungsfähigkeit alternder Belegschaften, dem Kompetenz- und Alter(n)smanagement in klein- und mittelständischen Betrieben (KMU) sowie Fragen der Altersdiskriminierung im Arbeitsmarkt.
Geleitwort des Doktorvaters6
Danksagung8
Inhaltsverzeichnis10
Abbildung- und Tabellenverzeichnis16
Abkürzungsverzeichnis18
1 Das Handwerk – Eine alternde Arbeitswelt im Wandel20
2 Aufbau, Struktur und zentrale Forschungsfragen23
3 Das Handwerk – Eine Einführung26
3.1 Das Handwerk als Teil der Familie der KMU28
3.1.1 KMU und Handwerk – Eine Annäherung auf Basis von Strukturdaten31
3.1.2 Die Entwicklung der Betriebsgrößen im Handwerk – Ein zeitlicher Rückblick34
3.2 Handwerk und Handwerksbetrieb auf Basis der HwO35
3.3 Der Handwerksbetrieb – Charakteristische Merkmale39
3.3.1 Marktanteil und Ressourcen41
3.3.2 Flexibilität und Innovationsfähigkeit42
3.3.3 Entrepreneurship und Wachstumsorientierung44
3.3.4 Zur besonderen Rolle des/r Betriebsinhabers*in45
3.3.5 Management- und Personalentwicklungsverhalten48
3.4 Zwischenfazit50
3.5 Zukünftige Trends im Handwerk51
3.5.1 Trends im Handwerk – Ein Blick in die Literatur51
3.5.2 Demografischer Wandel im Handwerk53
3.5.3 Der technologische Wandel und seine Auswirkungen auf das Handwerk56
4 Kompetenz und Kompetenzmanagement59
4.1 Der Kompetenzbegriff – Eine definitorische Annäherung59
4.2 Historisch-etymologische Entstehung des Kompetenzbegriffes61
4.3 Zur Evolution des Kompetenzbegriffs62
4.3.1 David C. McClelland – „Testing for Competence Rather Than for Intelligence“63
4.3.2 Richard E. Boyatzis – „The competent manager“63
4.3.3 Dieter Mertens – Schlüsselqualifikationen vs. Kompetenzen65
4.3.4 John Erpenbeck und Volker Heyse – Selbstorganisationsdispositionen67
4.3.5 Zusammenfassende Betrachtung der vorgestellten Ansätze68
4.4 Vom Kompetenzkonstrukt zum Kompetenzmodell70
4.4.1 Fachkompetenz73
4.4.2 Methodenkompetenz73
4.4.3 Sozialkompetenz74
4.4.4 Selbstkompetenz75
4.5 Kompetenzen älterer Arbeitnehmer*innen76
4.6 Gestaltung alter(n)sgerechten Kompetenzentwicklungsmaßnahmen81
4.7 Allgemeines Verständnis von BKM für die vorliegende Arbeit83
4.8 Kompetenzen im Handwerk entwickeln oder wie lernt das Handwerk?85
4.8.1 Die Anfänge: Learning by „stealing with the eye“ – Das” Imitatio-Modell”86
4.8.2 „Lernen im dualen System“ – ein kurzer Blick in die Geschichte89
4.8.3 Von komplexeren Arbeitswelten, sich wandelnden Zielgruppen und einer zunehmenden Kompetenzorientierung im Handwerk93
4.9 Zur Notwendigkeit BKM differenziert zu betrachten99
4.9.1 Zum Wandel der beruflichen Weiterbildung99
4.9.2 Berufliche Weiterbildung im Handwerk101
4.10 Modell zur Erfassung des BKM in Handwerksbetrieben106
4.11 Diskussion des präsentierten Modells109
5 Eine explorative Untersuchung zum betrieblichen Kompetenzmanagement111
5.1 Hintergrund, Ziel und Fragestellungen der explorativen Untersuchung111
5.2 Datengrundlage112
5.3 Clusteranalyse als methodisches Vorgehen113
5.4 Studiendurchführung116
5.4.1 Variablenauswahl und Vorarbeiten zur durchgeführten Clusteranalyse116
5.4.2 Durchführung der Clusteranalyse118
5.5 Ergebnisse119
5.5.1 Soziodemografische Beschreibung der Cluster119
5.5.2 Beschreibung der Cluster hinsichtlich ihres betrieblichen Kompetenzmanagements (BKMs)122
5.6 Ergebnisse und Beschreibung der drei identifizierten Cluster126
5.7 Diskussion und Einschränkung der Analyse131
5.8 Ausblick auf den zweiten thematischen Teil der vorliegenden Arbeit134
6 Theoretische Bezugspunkte135
6.1 Betriebliches Kompetenzentwicklungs- und Weiterbildungsverhalten135
6.2 Zum Vorteil eines theorieintegrativen Ansatzes136
6.3 Zur Notwendigkeit eines heuristisch-analytischen Theorierahmens138
6.4 Humankapitalansatz in Anlehnung an Gary S. Becker140
6.4.1 (Handwerks-)Betriebe als Investoren aus humankapitaltheoretischer Perspektive143
6.4.2 Der Humankapitalansatz im Kontext alternder Belegschaften150
6.5 Theorie der segmentierten Arbeitsmärkte nach Werner Sengenberger154
6.5.1 Theorie der segmentierten Arbeitsmärkte aus (handwerks-)betrieblicher Perspektive160
6.5.2 Theorie der s