Kapitel 1
Viele Jahre später
Alexander Stancen saß im Flugzeug und langweilte sich seit Stunden. Das Filmprogramm hatte nichts Aufregendes zu bieten und auch sonst fand er keine Beschäftigung. Müde lehnte er sich ans Fenster und sah in den dunklen Himmel. Bis vor kurzem war noch eine sternenklare Nacht gewesen, als von einem Moment auf den anderen eine dicke Wolkendecke aufgetaucht war. Dazu kam der starke Regen, der auf den Scheiben zerrann und im Licht der Blitze und Flugzeuglichter glänzte.
Nahezu regungslos verharrte Alex im Sitz und lauschte seiner Umgebung. Sein Gesicht fühlte sich wie eingefroren an, als wäre es von Trauer und Hoffnungslosigkeit gelähmt. Die Verzweiflung zerfraß ihn von innen. Der Unfall hatte sein Leben völlig aus der Bahn geworfen. Seit Wochen versuchte er, die schrecklichen Bilder