: Daniel Silbiger
: Voodoo-Planet - Ein Geheimnis, das nie gelüftet werden sollte
: Morawa Lesezirkel
: 9783990938386
: 1
: CHF 4.40
:
: Jugendbücher ab 12 Jahre
: German
: 380
: kein Kopierschutz
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Nach einem schrecklichen Unfall ist der 15-jährige Alex am Boden zerstört. Um Abstand zu gewinnen und die schlimmen Erinnerungen zu verarbeiten, soll er den restlichen Sommer bei seinem Onkel John in Andover verbringen. Obwohl Alex neue Freunde kennenlernt, verfolgen ihn seine Erlebnisse. Doch dann entdeckt er in Johns Haus den Eingang in eine unterirdische Kammer, die offenbar seit langer Zeit nicht betreten wurde. Was hat Arthur Cessler damit zu tun, der vor vielen Jahren mit seiner Familie in seinem Herrenhaus wohnte, bevor es durch ein mysteriöses Feuer zerstört wurde? Welches Geheimnis verbarg er, über das bis heute gerätselt wird? Als Alex und seine Freunde dahinterkommen, wird ihnen sofort klar: gelangt es in die falschen Hände, könnte eine Katastrophe ausgelöst werden ...

Daniel Silbiger wurde 1994 in Korneuburg geboren und wuchs in Wien auf. Seine erste eigene Geschichte schrieb er mit elf Jahren. Bald kamen weitere Texte und Kurzgeschichten dazu, auch Gedichte und Liedtexte, die meistens von seinen Lieblingsfilmen, Büchern und Serien inspiriert waren. Als er mit 14 Jahren eines Tages sein Zimmer aufräumte, kam ihm die Grundidee zu seinem ersten Roman: Voodoo-Planet. In den folgenden Jahren arbeitete er vor allem am ersten Teil, dem drei weitere Bände folgen sollen, um Voodoo-Planet zu einer vierteiligen Buchreihe zu machen. Der Autor lebt und arbeitet in Wien.

Kapitel 1

Viele Jahre später

Alexander Stancen saß im Flugzeug und langweilte sich seit Stunden. Das Filmprogramm hatte nichts Aufregendes zu bieten und auch sonst fand er keine Beschäftigung. Müde lehnte er sich ans Fenster und sah in den dunklen Himmel. Bis vor kurzem war noch eine sternenklare Nacht gewesen, als von einem Moment auf den anderen eine dicke Wolkendecke aufgetaucht war. Dazu kam der starke Regen, der auf den Scheiben zerrann und im Licht der Blitze und Flugzeuglichter glänzte.

Nahezu regungslos verharrte Alex im Sitz und lauschte seiner Umgebung. Sein Gesicht fühlte sich wie eingefroren an, als wäre es von Trauer und Hoffnungslosigkeit gelähmt. Die Verzweiflung zerfraß ihn von innen. Der Unfall hatte sein Leben völlig aus der Bahn geworfen. Seit Wochen versuchte er, die schrecklichen Bilder