Die US-amerikanische evangelikale Populärkultur der Gegenwart macht Mädchen und Frauen vielfach verlockende Konsum- und Identitätsangebote. Am Beispiel von Keuschheitskultur, christlicherchick undsistah lit, Ratgebern für »gottgefällige« Selbstoptimierung und Aufrufen zum politischen Aktivismus zeigt Monika Sauter: Am Schnittpunkt von Religion, Konsum und Kapitalismus, hegemonialer Familienideologie, konservativer Politik und zivilreligiösem Patriotismus erweisen sich die Affektökonomien der Konstruktionen von Weiblichkeit als kulturell sehr wirkmächtig.
Monika Sauter (Dr. phil.) ist Amerikanistin und lebt in München. Sie war Stipendiatin des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs »Präsenz und implizites Wissen« an der Friedrich-Alexander-Universit t Erlangen-Nürnberg. |