: Stephen J. Terrell, Kathy L. Kain
: Bindung, Regulation und Resilienz Körperorientierte Therapie des Entwicklungstraumas
: Junfermann Verlag
: 9783955719289
: 1
: CHF 38.00
:
: Angewandte Psychologie
: German
: 248
: kein Kopierschutz/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Wie entsteht ein Entwicklungstrauma und wie lässt es sich behandeln? Frühkindliche Traumata haben erhebliche Folgen für die körperliche, geistige, emotionale und soziale Gesundheit der Betroffenen. Die Symptome sind komplex und ihre Ursachen sind nicht leicht zu erkennen, liegen sie doch häufig im vorsprachlichen Stadium. Eine Behandlung sollte deshalb sowohl physisch als auch psychisch ausgerichtet sein. Allen, die beruflich mit Traumata in der Kindesentwicklung zu tun haben, liefert dieses Buch theoretische Hintergrundinformationen und praktische Behandlungsansätze. Vielen Patienten hat es in ihrer Kindheit an Sicherheit und Geborgenheit gefehlt. Beides ist jedoch die Voraussetzung für die Entwicklung der Selbstregulation und die Grundfeste der Resilienz, die es zu fördern gilt. In diesem Buch behandelte Themen: - neurowissenschaftliche Erkenntnisse - Bindungstheorie und kindliche Entwicklung - Somatic Experiencing (Peter Levine) - Polyvagaltheorie (Stephen Porges) - der angemessene Einsatz von Berührung in der Psychotherapie 'Nichts ist so förderlich für die Resilienz wie der Körper. Man muss nicht nur verstehen, wie das Trauma im Körper gespeichert ist, sondern auch, wie sich durch Interozeption das Gleichgewicht der Betroffenen wiederherstellen lässt, sodass sie zu sich selbst finden, sich als ganz erleben und wieder das Gute im Leben erkennen können.' - aus dem Vorwort von Peter Levine

Kathy L. Kain ist Trainerin für Somatic Experiencing und Expertin für den Einsatz von Berührungen in der Psycho- und Traumatherapie. Stephen J. Terrells Fachgebiete sind Entwicklungstraumata und Adoption. Ausbildung in Somatic Experiencing und EMDR.
Cover1
Inhalt6
Vorwort10
Danksagung12
Einleitung16
Zum Aufbau des Buches20
Teil I: Das Entwicklungstrauma:22
1Die Eckpfeiler in der ­Entwicklung zwischenmenschlicher ­Verbundenheit24
1.1 Bindung und Geborgenheit24
1.2 Regulation33
1.3 Verbundenheit35
2Woher ich weiß, dass ichgeborgen bin38
2.1 Interozeption40
2.2 Exterozeption43
2.3 Neurozeption46
2.4 Die Entstehung von Narrativen50
3 Wenn es nicht glattläuft52
3.1 Epigenetik54
3.2 Pränatales und perinatales Trauma57
3.3 Ungesunde Bindungen60
3.4 Unzuverlässige Neurozeption63
3.5 Interozeptive Funktionsstörungen66
3.6 Unangemessenes oder dissonantes Sozialverhalten69
4 Die neuronalen Plattformen für Regulation und Verbundenheit72
4.1 Die Polyvagaltheorie und das Entwicklungstrauma72
4.2 Der ventrale Vagus76
4.3 Der dorsale Vagus78
4.4 Laufende Geschäftskosten: Der Balanceakt physiologischer Reaktionen80
5 Die Nebenwirkungen des ­Entwicklungstraumas84
5.1 Dysregulation – die Axt an der Wurzel85
5.2 Die zwingende Physiologie des Überlebens90
5.3 Die Verortung der eigenen Kontrolle92
5.4 Defensive Anpassung95
5.5Defensive Anpassung in Form von somatischen ­Steuerungsmechanismen102
Teil II104
Regulation und Resilienz: Woran man ein Entwicklungstrauma erkennt und wie man es heilt104
Teil II: Regulation und Resilienz: Woran man ein Entwicklungstrauma104
6 Spätfolgen einer schweren Kindheit106
6.1 Die ACE-Studie107
6.2 Die somatischen Folgen des Entwicklungstraumas im Leben von Erwachsenen116
6.3 Verbreitete somatische Symptome unddie Reaktionen darauf120
6.4 Die Auswirkungen eines Entwicklungstraumas auf Kinder121
6.5 Störungen aus dem Traumaspektrum124
7 Das Toleranzfenster –echt oder Attrappe?128
7.1 Die Verortung von Kontrolle134
7.2 Die Toleranzfensterattrappe138
7.3 Das Toleranzfenster erweitern und mit Stressoren ­fertigwerden146
7.4 Mit der dorsalen Physiologie arbeiten147
7.5 Die Präzisierung der Interozeption149
8 Das Narrativ des Entwicklungs­traumas – eine Landkarte154
8.1 Das verbale Narrativ154
8.2 Das somatische Narrativ158
8.3 Die Beziehung zwischen dem verbalen und ­somatischen Narrativ161
8.4 Die Landkarte des Traumas: Physiologie und Verhalten164
8.5 Das Narrativ aus der Perspektive der neurologischen ­Entwicklung167
8.6 Bindung: Defensive Anpassung und das Verhaltenssystem171
8.7 Somatische Scham173
8.8 Die Therapie der somatischen Scham176
9 Das Bedürfnis nach einer neuen Landkarte: Regulation, Regulation und nochmals Regulation!180
9.1 Regulation: Therapeut, Therapieraum und Voraussagbarkeit182
9.2Die Physiologie der Regulation186
9.3 Regulation und Verhalten188
9.4Wie die soziale Regulation besser gelingt190
9.5 Regulation und Resilienz191
9.6 Das Narrativ: Die neue Landkarte der Regulation193
10 Berührung196
10.1 Berührung in der frühen Kindesentwicklung196
10.2 Berührung und die somatische Therapie des ­Entwicklungstraumas202
10.3 Regulation unterstützen207
11 Strategien, Mittel und Wege210
11.1 Behandlungsstrategien210
11.2 Berührung und Regulation212
11.3 Der Apgar-Score213
11.4 Die Kopplungsdynamik216
11.5 Nichtbeendetes abschließen222
11.6 Der Weg zu einer sicheren Bindung224
11.7 Somatische Übertragung und Gegenübertragung225
11.8 Resilienz nähren228
Literatur232
Meinungen über das Buch240
Über die Autorin244
Über den Autor244
Register246