: Laura Best
: Nähe und Distanz in der Beratung Das Erleben der Beziehungsgestaltung aus der Perspektive der Adressaten
: Springer VS
: 9783658291693
: 1
: CHF 48.90
:
: Sozialpädagogik, Soziale Arbeit
: German
: 345
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Laura Best stellt mithilfe eines innovativen videobasierten Forschungsdesigns das Erleben von Nähe und Distanz in Beratungsbeziehungen aus der Perspektive der Adressatinnen und Adressaten dar. Es werden Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Beratungsbeziehung sowie auf die Zufriedenheit und subjektiv erlebte Effektivität der Beratung aus Sicht der zu Beratenden herausgestellt. Durch die Ergebnisse der Studie wird eine Sensibilisierung der Beraterinnen und Berater für Nähe-Distanz-Bedürfnisse, die Gestaltung des Beratungskontextes sowie einen bewussten Umgang mit para-beraterischen Situationen ermöglicht.

Laura Best ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FH Münster (Leitung einer Beratungs-Mediations-Coaching Ambulanz), Lehrkraft für besondere Aufgaben (Beratung / Coaching) sowie freiberuflich tätig als Beraterin, Coach, Supervisorin und Referentin in der Fort- und Weiterbildung.
Inhalt6
Abbildungsverzeichnis9
1Einleitung13
2Theoretischer Hintergrund17
2.1 Beratung17
2.1.1 Definition Beratung17
2.1.2 Die Geschichte der Beratung21
2.1.3 Abgrenzung der Beratung von anderen Kontexten23
2.1.4 Ziele der Beratung29
2.1.5 Beratungsansätze und -verständnisse30
2.1.6 Beratungsverständnis im Rahmen dieser Arbeit37
2.1.7 Qualifikationen und Kompetenzen von Beratenden38
2.1.8 Beziehungsgestaltung innerhalb von Beratungsbeziehungen41
2.2 Nähe und Distanz47
2.2.1 Bindungstheorie und die Bedeutung von Nähe und Distanz47
2.2.2 Begriffsklärung Nähe und Distanz im Kontext von Beratung54
2.2.3 Die Bedeutung von Nähe und Distanz für die Beratungsbeziehung56
3Forschungsgegenstand und Forschungsfragen60
3.1 Aktueller Stand der Forschung60
3.1.1 Beratungsforschung60
3.1.2 Adressat*innen-Berater*innen-Beziehung62
3.2 Forschungsfragen64
4Empirischer Teil67
4.1 Audio-visuelle Grounded Theory Methodologie67
4.1.1 Erhebung und Analyse audio-visueller Daten71
4.1.2 Videographie71
4.1.3 Videoanalyse72
4.1.4 Videointeraktionsanalyse74
4.1.5 Transkription audiovisueller Daten76
4.1.6 Videobasierte Interviewführung76
4.2 Konzeption der eigenen Untersuchung und Begründung der Auswahl77
4.3 Sampling80
4.3.1 Berater*innen81
4.3.1.1 Akquise der Berater*innen81
4.3.1.2 Einschlusskriterien für Berater*innen81
4.2.1.3 Die teilnehmenden Berater*innen81
4.3.2 Adressat*innen82
4.3.2.1 Akquise der Adressat*innen82
4.3.2.2 Einschlusskriterien für Adressat*innen82
4.3.2.3 Die teilnehmenden Adressat*innen83
4.4 Datenerhebung und Auswertung85
4.4.1 Setting89
4.4.2 Technische Bearbeitung89
4.4.3 Selektion der Auswahlsequenzen für videobasierte Interviews90
4.4.4 Interviewleitfaden92
4.4.5 Videobasierte Interviewführung92
4.4.6 Transkription94
4.4.7 Datenanalyse95
4.4.7.1 Codierprozesse97
4.4.7.2 Interpretative Videointeraktionsanalyse97
4.4.7.3 Software99
4.5 Ergebnisse103
4.5.1 Nähe, Distanz und deren Einfluss auf die Beziehung zueinander – Darstellung der Kategorien103
4.5.1.1 Nähe104
4.5.1.2 Distanz132
4.5.1.3 Beziehung zueinander159
4.5.2 Einflussnahme von Nähe und Distanz auf das Erleben der Adressat*innen im Beratungsprozess196
4.5.2.1 Assoziationen mit Schule – Konstruktion einesLehrer*innen-Schüler*innen-Verhältnisses innerhalb derBeratung196
4.5.2.2 Führen und Geführt-Werden – Spannungsgefügezwischen Autonomie und Heteronomie209
4.5.2.3 Persönlich versus zu persönlich werden240
4.5.2.4 Konkretisierung versus Abstraktion254
5Diskussion266
5.1 Ergebnisdiskussion266
5.1.1 Das Erleben der Beziehungsgestaltung von Adressat*innen der Beratung hinsichtlich Nähe und Distanz266
5.1.1.1 Das Spannungsgefüge von Nähe und Distanz267
5.1.1.2 Verbale und nonverbale Zeichen von Nähe und Distanz269
5.1.1.3 Umgang mit Dilemmata und Irritationen innerhalbder Beratung271
5.1.2 Einflussnehmende Faktoren auf die Beziehungsgestaltung im Verlauf des Beratungsprozesses273
5.1.2.1 Auswirkungen von Schulassoziationen auf dieBeratungsbeziehung273
5.1.2.2 Das Spannungsgefüge zwischen Autonomie undHeteronomie im Kontext der Beratungsbeziehung277
5.1.2.3 Die Einflussnahme von persönlichen und zu persönlichenInterventionen auf die Beratungsbeziehung280
5.1.2.4 Die Bedeutung von Konkretisierung und Abstraktion fürdie Beratungsbeziehung282
5.1.2.5 Die Bedeutung para-beraterischer Interventionen284
5.1.3 Die Bedeutung der Berücksichtigung von Beziehungsbedürfnissen der Adressat*innen innerhalb der Beratung für die erlebte Effektivität und subjektive Zufriedenheit mit dem Beratungsprozess288
5.1.3.1 Verständnis und Verstanden-Werden288
5.1.3.2 Transparenz und Nachvollziehbarkeit293
5.1.3.3 Berücksichtigung von Beziehungsbedürfnissen derAdressat*innen296
5.1.3.4 Der Zusammenhang zwischen Zufriedenheit im Prozessund der subjektiv erlebten Effektivität der Beratung299
5.2 Methodendiskussion301
5.2.1 Einflussnahme des Forschungssettings auf die Beratung302
5.2.2 Einflussnahme der Interviews auf die Beratung304
5.2.3 Interviewsituation versus Beratungssituation305
5.2.4 Eindrücklichkeit und Auswahl der Videosequenzen307
5.2.5 Der Einsatz von Videosequenzen als Herausforderung für die interviewten Personen308
5.2.6 Abgrenzung der Forscher*innenrolle310
5.3 Forschungsethische Reflexion313
5.4 Reflexion des Forschungsprozesses315
5.5 Limitationen319
6Zusammenfassung und Ausblick322
6.1 Zusammenfassung wesentlicher Erkenntnisse der Forschungsarbeit322
6.2 Implikationen für die Beratungspraxis324
6.3 Implikationen für die Forschung326
6.4 Implikationen für das sozialpädagogische Beratungsverständnis328
Literaturverzeichnis331