: Abby Green
: Julia Collection Band 142
: Cora Verlag
: 9783733715328
: Julia Collection
: 1
: CHF 5.40
:
: Gegenwartsliteratur (ab 1945)
: German
: 384
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB

FLAMMEN DES VERLANGENS von ABBY GREEN
Samantha hat verloren: Rafaele Falcone, der Italiener mit den faszinierend grünen Augen, zwingt sie, für ihn zu arbeiten. Sieht so seine Rache aus? Sie ahnt nicht, wie weit er mit seiner Vergeltung gehen wird: Er will sie lieben, bis sie versteht, was sie ihm schuldet ...
HEUTE ABEND - ODER NIE! von ABBY GREEN
Alexio fliegt zweiter Klasse nach London. Um den Service an Bord seiner Airline zu testen - nicht um sich in die Blondine zu verlieben, die viel zu dicht neben ihm sitzt. Doch die schöne Fremde weckt ein ungekanntes Verlangen in ihm. Ob er ihr Herz im Flug erobern kann?
SINNLICHE SEHNSUCHT IN SEVILLA von ABBY GREEN
Glaubt der arrogante Spanier, er kann er sie behandeln, wie er will? Schauspielerin Lexie ist empört. Die Dreharbeiten im Castello des Milliardärs Cesar Da Silva werden allmählich unerträglich. Doch als sie ihn zur Rede stellt, umarmt er sie leidenschaftlich ...



<p>Abby Green wurde in London geboren, wuchs aber in Dublin auf, da ihre Mutter unbändiges Heimweh nach ihrer irischen Heimat verspürte. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zu Büchern: Von Enid Blyton bis zu George Orwell - sie las alles, was ihr gefiel. Ihre Sommerferien verbrachte sie oft bei ihrer Großmutter in Kerry, und hier bekam sie auch ihre erste Romance novel in die Finger. Doch bis sie ihre erste eigene Lovestory zu Papier brachte, vergingen einige Jahre: Sie studierte, begann in der Filmbranche zu arbeiten, aber vergaß nie ihren eigentlichen Traum: Irgendwann einmal selbst zu schreiben! Zweimal schickte sie ihre Manuskripte an Mills& Boon, zweimal wurde sie abgelehnt. Doch 2006 war es endlich soweit: Ihre erste Romance wurde veröffentlicht. Abbys Tipp: Niemals seinen Traum aufgeben! Der einzige Unterschied zwischen einem unveröffentlichen und einem veröffentlichten Autor ist - Beharrlichkeit!</p>

1. KAPITEL

Drei Monate später …

„Entschuldigen Sie die Störung, Sam, aber auf Leitung eins ist ein Anruf für Sie … Jemand mit einer sehr tiefen Stimme und einem sehr sexy Akzent.“

Sam versteifte sich. Tiefe Stimme, sexy Akzent … Nicht nur lief ihr eine ungute Ahnung über den Rücken, sondern sofort flammte auch Hitze in ihrem Schoß auf. Eine komplett alberne Reaktion. Sie hob den Kopf von dem Bericht vor sich und sah die Sekretärin der Entwicklungsabteilung der Londoner Universität in der Tür stehen.

„Haben Sie am Wochenende jemanden kennengelernt?“, fragte die Frau mit funkelnden Augen.

Wieder lief dieser Schauer über Sams Rücken, aber sie lächelte Gertie an. „Das wäre zu schön. Aber leider habe ich das ganze Wochenende mit Milo an seinem Kindergartenprojekt gearbeitet.“

„Sie wissen, dass ich immer für Sie hoffe.“ Die Sekretärin lächelte milde. „Sie und Milo brauchen einen netten Mann, der sich um Sie beide kümmert.“

Sam hielt sich zurück. Milo und sie kamen bestens ohne Mann zurecht. „Sagten Sie, Leitung eins?“

Gertie nickte ihr blinzelnd zu und ging wieder, und Sam nahm den Hörer ab. „Dr. Samantha Rourke“, meldete sie sich.

Einen Moment blieb es still am anderen Ende, dann ertönte die Stimme. Samten, tief, sexy … und unvergesslich. „Ciao, Samantha. Ich bin’s, Rafaele.“

Die ungute Ahnung schlug zu wie eine Ohrfeige. Außer ihrem Vater war er der Einzige gewesen, der sie Samantha nannte. Nur im Strudel der Leidenschaft hatte erSam ausgestoßen. Wut, Schuld, Kummer, Lust und ein verräterisches Gefühl von Zärtlichkeit stürzten auf sie ein. Und erst als die Stimme erneut ertönte, dieses Mal erheblich kühler, wurde ihr klar, dass sie noch keine Reaktion von sich gegeben hatte.

„Rafaele Falcone. Vielleicht erinnerst du dich ja nicht mehr?“

Als ob das überhaupt möglich wäre! Ihre Finger umklammerten den Hörer fester. „Nein … ich meine, ja, natürlich erinnere ich mich.“

Am liebsten hätte sie laut gelacht. Wie sollte sie den Mann vergessen können, wenn sie jeden Tag seine Miniaturausgabe vor sich sah?

„Bene“, kam die Antwort vom anderen Ende. „Wie geht es dir, Sam? Du trägst also jetzt einen Doktortitel?“

„Ja …“ Ihr Herz hämmerte so hart, dass ihr davon schwindelte. „Ich habe promoviert, nachdem …“ Die Worte hallten unausgesprochen in ihrem Kopf.Nachdem du in meinem Leben aufgetaucht bist und es zerstört hast. Tapfer bemühte sie sich um Fassung. „… nachdem wir uns das letzte Mal gesehen haben“, sagte sie mit fester Stimme. „Was kann ich für dich tun?“

Wieder wollte ein hysterisches Lachen in ihrer Kehle aufsteigen.Ein guter Anfang wäre es, ihn wissen zu lassen, dass er einen Sohn hat.

„Ich bin in London, weil wir hier eine Niederlassung von Falcone Motors eröffnen.“

„Wie schön“, brachte sie gezwungen heraus.

Plötzlich fror sie erbärmlich. Rafaele Falcone war in London! Er hatte sie aufgespürt. Weshalb? Wegen Milo. Milo, ihr Sohn, ihre Welt.Sein Sohn.

Er weiß es. Panik wollte sie übermannen, doch Sam riss sich zusammen. Rafaele Falcone würde sie nie so gelassen anrufen, wüsste er es. Aber sie musste ihn abwimmeln. Schnell. Und dann würde sie in Ruhe überlegen.

„Hör zu … es ist nett, dass du anrufst, aber im Moment habe ich wirklich viel zu tun …“