: Martina Nohl
: Achte gut auf diesen Tag Eine Erzählung über den Sinn des Lebens
: Books on Demand
: 9783749492367
: 2
: CHF 6.70
:
: Geschenkbücher
: German
: 108
: Wasserzeichen
: PC/MAC/eReader/Tablet
: ePUB
Der Tag, nach dem alles anders wurde Nina erlebt durch wundersame Umstände in einem Kaufhaus einen Tag, der ihr ganzes Leben verändert. Plötzlich ist sie nicht mehr"nur" Mutter und Teilzeitangestellte im normalen Alltagschaos, sondern es geht um mehr. Leila, die"Agentin des Lebens" begleitet Nina auf ihrer Reise zu sich selbst, bei der sie ihre innere und äußere Schönheit neu entdecken darf. Auch geeignet für Leserinnen von John Strelecky. Leserinnenstimmen:"Ich habe mich gerne mitnehmen und verzaubern lassen von dieser kleinen Weisheitserzählung, die so nah am Leben ist doch nicht ganz von dieser Welt.""Dieses Büchlein hat mir den Impuls gegeben, den ich schon lange gebraucht habe, um heute endlich mit dem Rest meines Lebens anzufangen.""Ich habe beim Lesen Feuer gefangen, selbst sofort den ein oder anderen Coaching-Tipp aus diesem kleinen Büchlein umzusetzen und freue mich schon auf das Ergebnis!"

Dr. Martina Nohl arbeitet als Laufbahnberaterin und Veränderungscoach in ihrer Praxis in der Nähe von Heidelberg. Als Berufspädagogin und Weiterbildnerin bildet sie Coachs und Berater zum/zur Laufbahnberater/in nach dem Zürich-Mainzer-Laufbahnberatu gsmodell und zu Veränderungscoachs aus. Mit ihren Büchern und Arbeitsheften stellt sie Klienten Handwerkszeug, Strategien und Hintergrundwissen zur Verfügung, damit ein privat und beruflich erfülltes Leben möglich wird. Coachs und Beratende unterstützt sie mit Fachbüchern, ihre Professionalität im Bereich berufliche Veränderungsbegleitung zu erhöhen.

II


Nimm dankbar an, was das Leben dir in den Weg
stellt und an Möglichkeiten bietet.


Wir traten aus dem Aufzug. Hier befanden sich keine Verkaufsräume mehr, aber die Flure und abgehenden halb offenen Räume wirkten noch schicker als unten. Wenn ich könnte, würde ich am liebsten versinken mit meiner leicht angeschmuddelten Jeans. Sicher roch ich inzwischen auch nach kaltem Angstschweiß. Ich passte hierher wie eine billige Leuchtreklame in einen Zen-Garten. Der Mann bat mich, durch eine dunkelgraue Rauchglastür zu treten. Spöttisch sagte er: „Hier, die Dame möchte zu Ihnen. Ich überlasse sie Ihren zauberhaften Händen.“ Hinter dem Schreibtisch saß eine elegante Frau, die nun von ihrem Laptop aufschaute und mich kurz prüfend, aber nicht unfreundlich musterte. „Danke, Henning, Sie können gehen.“

Er nickte und drehte ab. Ließ es sich aber nicht nehmen, mir noch mal kurz in den Arm zu zwicken!

Die Dame stand auf und gab mir die Hand. Ihr Händedruck fühlte sich fest und trocken an. Dieser Hand kann man vertrauen, dachte ich. Tja, mir leider nicht mehr. Ich war jetzt eine Diebin Hatte ich schon ganz vergessen, weil hier alles so schick war. Ich schaute ihr ein wenig trotzig in die Augen oder wollte es zumindest tun Eigentlich war mir aber gar nicht wohl in meiner Haut.

„Lassen Sie doch mal sehen“, sagte sie. Und ich wusste sofort, was sie meinte. Ich reichte ihr die D’Orsays, die man mir interessanterweise nicht abgenommen hatte. „Gute Wahl“, nickte sie, „aber überteuert.“ Fast hätte ich gegrinst.

„Tja, was machen wir jetzt mit Ihnen?“, sie schaute mich prüfend an,