Glücksgefühle
Das erste Lebensjahr: 1988 – 1989
Nach errechnetem Geburtstermin mit zwölf Tagen Verspätung, dafür aber gut ausgebacken, entschloss sich mein Kind, am 26.8.1988 dann doch auf die Welt zu kommen.
Nachdem ich bereits zwei Tage in der Klinik verbracht hatte und langsam meine Geduld verlor, hatte es mein Sprössling letztendlich fast zu eilig.
Das Schlüsselbein war gebrochen, aber sonst war er gesund und wohlauf, meinte der Arzt, der meiner Hebamme Gundi Pichler half, mich zu entbinden. Ich hatte zu Beginn meiner Schwangerschaft Bedenken gehabt, ob ich ein gesundes Kind bekommen würde, da meine Schwester Biggi von Geburt an geistig eingeschränkt war. Da ich jedoch das Risiko einer Fruchtwasseruntersuchung nicht eingehen wollte, redete ich mir ein, dass mit meinem Baby bestimmt alles in Ordnung sein würde.
Ein unbeschreibliches Glücksgefühl breitete sich in mir aus, als ich den kleinen Zwerg zum ersten Mal sah, ihn berührte und anschließend in meinen Armen hielt. Ich war unendlich froh und erleichtert, dass alles gut gegangen war. Nachdem mein Neugeborenes einige Zeit auf meiner Brust gelegen war und bereits erste Trinkversuche unternommen hatte, wurde es gewogen, gemessen und versorgt.
Danach kam es zum stolzen Papa, der die Ge