: Christina Ebersbach
: Tätigkeiten und Strukturen des Bewusstseins Fichtes »Thatsachen des Bewußtseyns« von 1810/11
: frommann-holzboog Verlag e.K.
: 9783772832376
: Spekulation und Erfahrung
: 1
: CHF 60.20
:
: Deutscher Idealismus, 19. Jahrhundert
: German
: 418
: Wasserzeichen/DRM
: PC/MAC/eReader/Tablet
: PDF
Vorb reitend auf die>Wissenschaftslehre< hat Fichte in Berlin begonnen, eine Vorlesung namens>Thatsachen des Bewußtseyns< zu halten. Darin untersucht er den Zusammenhang der einzelnen, faktischen Bewusstseinsmomente und -vollzüge zum Ganzen des Wissens, das die>Thatsachen< darstellen sollen. Indem das Bewusstsein den Blick von den Objekten auf die eigene Tätigkeit und deren gesetzliche Struktur wendet, soll es lernen, worin Wissen überhaupt besteht. Die bislang wenig rezipierte Vorlesung etabliert damit den Gegenstand der>Wissenschaftslehre< und ist so eine sachlich notwendige Hinführung zum Kernstück von Fichtes Philosophie. Mit dieser Arbeit liegt die erste umfassende Interpretation der>Thatsachen< von 1810/11 vor, eine Art Reiseführer zu der Bewusstseinsreise, zu der Fichte seine Hörer und Leser einlädt. In Berlin, Fichte began holding a lecture called>Facts of Consciousness< as a preliminary to his>Wissenschaftslehre<. It served to illustrate knowledge as a whole: Fichte analyses the relations between the specific factual aspects of consciousness and how they constitute knowledge. By learning to focus not on objects but on its own actions and the laws governing those actions, consciousness establishes the concept of knowledge, the topic of the>Wissenschaftslehre<. In this sense, the too little received>Facts of Consciousness< serve as an introduction to the heart of Fichte's philosophy. - In this book, Ebersbach offers the first comprehensive interpretation of the>Facts of Consciousness< (1810/11). Fichte invites his students to a journey of consciousness - this book serves as a travel guide to this journey.
Inhaltsverzeichnis7
Vorwort11
Zur Zitierweise13
Einleitung15
Hauptabschnitt I »Thatsachen des Bewusstseyns in Beziehung auf das theoretische Vermögen«29
Erstes Kapitel: Das Bewusstsein der äußeren Wahrnehmung oder das Dingbewusstsein31
1.1 Zur Vorgehensweise in den »Thatsachen des Bewußtseyns«31
1.2 Die Bewusstseinsmomente des Empfindens, der Anschauung des Vermögens in der Ausdehnung und des Denkens39
Zweites Kapitel: Das Bewusstsein der inneren Wahrnehmung oder die Reflexion49
2.1 Der Schritt von der äußeren zur inneren Wahrnehmung, die Prinzipien des Wissens49
2.2 Die äußere Gestalt des Reflexionsbewusstseins56
2.3 Die innere Form des Reflexionsbewusstseins70
Drittes Kapitel: Die Analyse des Reflexionsbewusstseins79
3.1 Das Moment der Anschauung im Reflexionsbewusstsein79
3.2 Das Moment des Denkens im Reflexionsbewusstsein87
Viertes Kapitel: Die Reproduktion äußerer Wahrnehmungen99
Fünftes Kapitel: Der Nachweis der Zeit im Bewusstsein durch die Konstruktion des Prinzips111
5.1 Der Begriff des unendlichen Prinzips111
5.2 Die in der Form der Zeit verlaufende Anschauung115
Sechstes Kapitel: Die wirkliche Zeit im faktischen Bewusstsein123
6.1 Die Kausalität – das Ordnungsprinzip in der Zeit123
6.2 Das Erinnerungsvermögen133
Hauptabschnitt II »Thatsachen des Bewußtseyns in Beziehung auf das praktische Vermögen«143
Erstes Kapitel: Die Möglichkeit der Wirksamkeit145
1.1 Der Bewusstseinsaufbau unter der Voraussetzung eines Triebes145
1.2 Das Widerstandsbild als Voraussetzung des Begriffs der Wirksamkeit155
Zweites Kapitel: Der organisierte Körper als das reale Prinzip der Wirksamkeit173
Drittes Kapitel: Der Übergang von der möglichen Kausalität im Begriff zur wirklichen Wirksamkeit des Bewusstseins177
Viertes Kapitel: Das Individuum oder das Leben in individueller Form183
4.1 Andere Iche und die Einheit allen individuellen Bewusstseins im ursprünglichen Denken183
4.2 Zusammenfassung des Lebens auf der Ebene der Individuen201
Fünftes Kapitel: Die Sinneswelt als Widerstand gegendie Kraft des Lebens215
5.1 Die Darstellung des Wissenslebens als Kraft215
5.2 Zusammenfassung des Lebens in seiner Einheit als Prinzip der Individualität224
Sechstes Kapitel: Der Übergang vom bloßen Wirksamkeitsvermögen zum sittlichen Wirken231
Hauptabschnitt III »Vom höhern Vermögen«249
Erstes Kapitel: Der Unterschied zwischen dem physischen und dem moralischen Nexus251
Zweites Kapitel: Die Individualität als Form des Lebens263
2.1 Die Wirksamkeit des Lebens in der individuellen Form263
2.2 Der Zusammenhang der Wirksamkeit mit dem Sittengesetz274
Drittes Kapitel: Übersicht über das Leben als sittliche Willenskraft297
Viertes Kapitel: »Das Sittengesetz als Princip des Lebens, und [das Leben] als Anschaubarkeit des [Sittengesetzes]«305
4.1 Der Endzweck als Sinn und Ziel des Lebens305
4.2 Der Endzweck als Bestimmungsgrund des Lebens in der allgemeinen Form312
4.3 Der Endzweck als Bestimmungsgrund des Lebens in der individuellen Form331
4.4 Die Bestimmung bei der Anschauungsformen durch den Endzweck355
Fünftes Kapitel: »Die Anschauung Gottes als Princip des Sittengesetzes, oder des Endzwecks, und dieser als Aeußerung der erstern«371
5.1 Das Sein des Lebens371
5.2 Das Bewusstsein als sich-verstehende Wirksamkeit in seinen fünf Grundformen386
Das Bild der Tatsachen des Bewusstseins405
Literaturverzeichnis411
Sachregister413